Viele freiwillige Helfer machten sich kürzlich wieder an die Arbeit, um das Schonacher Naturschwimmbad für die anstehende Badesaison herzurichten.

Wer glaubt, es sei damit getan, Wasser ins Becken laufen zu lassen, täuscht sich. Neben dem Entfernen von Tannenzapfen, Ästen und Laub auf den Liegeflächen, galt es die WCs, Umkleidekabinen und Duschen zu putzen, das Pflaster rund um das Schwimmbecken von Unkraut zu befreien und wo nötig, wieder anzugleichen. Zum Dank spendierte die Gemeindeverwaltung an die fleißigen Helfer Vesper und Getränke.

In diesem Jahr erschwerten die Witterungsverhältnisse die Vorbereitungen immens. „Wir hatten zwischen Winter und Sommer gerade mal 14 Tage – der Frühling fehlt uns“, sagte Schwimmmeister Günter Herr.

Die erneute Trockenheit wirkt sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern auch auf das Naturschwimmbad aus: So hatte man das Schwimmbad nur für kurze Zeit leerlaufen lassen können, um Brandreserven zu haben. Denn das Naturschwimmbad ist der einzige Löschweiher in der Umgebung. Die sonst üblichen Streicharbeiten am Beckenrand fielen somit buchstäblich ins Wasser.

Zurzeit dauere es mindestens 14 Tage, bis das Schwimmbecken komplett mit Wasser gefüllt sei. Für die geplante Eröffnung der Badesaison am kommenden Pfingstwochenende reicht es somit nicht ganz, jedoch alsbald, sobald das Wetter wieder sommerlich wird.

 

Öffnungszeiten

Badefreunde können sich über die Öffnungszeiten auf den Seiten „Tipps und Termine“ im SÜDKURIER informieren oder auf der Website der Gemeinde Schonach http://www.schonach.de