Das Spielgerät im Schonacher Naturfreibad soll ersetzt werden. Die aktuelle Ausstattung, gebaut von der Landjugend um die Jahrtausendwende, ist in einem schlechten Zustand und wurde bereits vor einigen Jahren repariert.

Drei Varianten vorgeschlagen

Die Gemeindeverwaltung schlug dem Gemeinderat nun in der jüngsten Sitzung drei verschiedene Varianten vor: Der eine Vorschlag wäre ein Spielgerät mit zwei Türmen, eine schräge Rampe, Kletterwand, Wackelbrücke, Ringeaufstieg, Kletternetz, Leiteraufstieg und Rutsche. Der Preis für das Gerät läge bei 11  200 Euro brutto.

Viele Spielmöglichkeiten

Der zweite Vorschlag wäre ein Spieleschiff mit vielen Spielmöglichkeiten, Rampe, Fernrohr, Rutschstange, Netz und Steigstamm für rund 12  990 Euro brutto. Und zum Dritten lag der Vorschlag eines Spielschiffes ohne Rutsche, dafür mit Klettermöglichkeiten, Rampe, Netz, Sandspielausstattung, Schiffsführerstand, Steuerrad und Fernrohr für 10 900 Euro brutto auf dem Tisch.

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Bürgermeister Jörg Frey verkündete, dass die Gemeinde nicht die kompletten Kosten tragen müsse. Man hat bereits die Spendenzusage einer örtlichen Bank und eines ehemaligen Schonacher Bürgers über insgesamt 5500 Euro erhalten.

Verzicht auf Rutsche aus Sicherheitsgründen

Die Verwaltung selbst plädierte für Variante drei, ohne Rutsche, denn die dürfte in den Sommermonaten ziemlich stark aufgeheizt sein und so eine potenzielle Gefahr hinsichtlich Verbrennungen sein. Helmut Kienzler (FWV) stimmte dem zu. Dominik Wehrle (SPD) zeigte sich erfreut darüber, dass im Freibad nun auch für die kleinsten Besucher investiert werden würde. Silke Burger (CDU) stellte fest, dass das Schiff ja auch sehr gut ins Schwimmbad passen würde.

Eine Woche Arbeit für drei Mann

Christian Herr (CDU) wollte wissen, wie viel Zeit der Bauhof für den Aufbau benötige und wie es bei Eigenaufbau dann mit der Haftung aussehe. Zahlen dazu hatte Ortsbaumeister Ansgar Paul nicht. „Ich rechne aber schon mit drei Mann, die eine Woche beschäftigt sein werden.“ Und solange der Aufbau nach Herstellerangabe durchgeführt werde, habe man mit der Haftung keine Probleme.

Holz als Grundmaterial

Und Volker Lehmann von den Freien Wählern wollte wissen, ob das Material tatsächlich Holz sei, „ich will kein Plastik im Schwimmbad haben“, erklärt er. Kleinteile werden sicherlich aus Kunststoff sein, informierte Paul, das Grundmaterial aber sei wohl Holz. „Ich werde das aber noch mal hinterfragen“.

Erhalt des großen Sandkastens noch nicht sicher

Wehrle wollte noch wissen, ob das neue Spielgerät am selben Platz aufgestellt werde und ob der große Sandkasten erhalten bleibe. Das, so Paul, müsse man sehen. Das Spielgerät brauche eine relativ große Fallschutzfläche, wie man das – auch in Verbindung mit dem Sandkasten – aufbauen werde, müsse man erst sehen. Am Ende stimmte der Rat bei einer Enthaltung für die Anschaffung des Spielschiffs in der Variante drei.