Niemand hatte diesen Ansturm erwartet. Auch die Narrenzunft nicht, die zum ersten Kindertag in den Geißenstall in der Herman-Burger-Straße in Schonach eingeladen hatte.

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Auch die beiden Kindsmägde Susi Zoremba und Anne Schätzle, Jugendbeauftragte der Narrenzunft der Geißenmeckerer, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von allen Seiten drängten die Kinder mit ihren Vätern oder Müttern in den neuen Geißenstall, wo sie von Oberzunftmeister Jonny Kienzler begeistert begrüßt wurden.

Kinder haben sturmfrei

Vermutlich hatte der Orkan Sabine an dem großen Andrang seinen Anteil: Am Vormittag hatten die Schüler im Ort sprichwörtlich sturmfrei und die örtlichen Kindergärten waren geschlossen. Das Personal war keineswegs mit der ungewohnten Situation überfordert. Drei junge Narrenräte standen hinter der Theke und bewirteten eifrig den Nachwuchs und die Eltern. Begeistert griffen die Kleinen zu Hefezopf, Schoko-Kuchen und Getränken.

Den jungen Narrenräten Luca Fehrenbach (von links), Manuel Hipp und Julian Dold verwöhnen den Nachwuchs gerne.
Den jungen Narrenräten Luca Fehrenbach (von links), Manuel Hipp und Julian Dold verwöhnen den Nachwuchs gerne. | Bild: Maria Kienzler

Jede Maske passt

Die beiden Kindsmägde hatten Narrenzunft-Masken aus Papier in verschiedenen Größen vorbereitet, aus denen sich die Mädchen und Buben die passende Maske aussuchen konnten. Danach malten sie ihre Maske an und probierten sie gleich aus. Da ein breites Gummiband daran befestigt war, passten alle perfekt. Die Masken waren jeweils individuell gestaltet. Es gab andere Farben als bei den Originalen und viele Mädchen malten keine blonden, sondern schwarze oder braune Zöpfe.

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Die Eltern des närrischen Nachwuchses bekamen zum Abschluss eine Einladung zum Kinder-Häs-Umzug am Samstag, 22. Februar. Wer teilnehmen möchte kann dies über eine telefonische Anmeldung ankündigen.