Zum vierten Mal starten in dieser Wandersaison die Genusswanderungen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Beim „Menü im Grünen“ registrierten die kulinarischen Begleiter Ilse und Wolfgang Behrendt nicht nur Wiederholungstäter, sondern auch Wanderer, die sich bei ihrer Urlaubsbuchung gezielt am Genusswanderkatalog orientierten. In der diesjährigen Variante zeigte Natur- und Gästeführerin Ingrid Schyle ihrer Wandergruppe die Reize der Höhenwege, Pflanzen und Aussichten.

Auf der Haseneck empfingen Ilse und Wolfgang Behrendt die Gäste mit Sekt und Häppchen. Neben Apfel-Griebenschmalz, Kräuterfrischkäse und Lachsschinken hatte sie für die kleinen Wanderer Salamischnittchen und Käsehäppchen vorbereitet. Zum Mittagstisch wartete sie mit einer Zucchinicremesuppe zur Vorspeise, einem delikaten Burgundertopf mit knusperfrischer Baguette auf und zum Nachtisch servierte sie einen bunten Obstsalat mit Sahnehaube. Ergänzt mit den passenden Getränken und stilvoll serviert, erlebten die Gäste eine genussvolle Mittagsrast mit Ausblick auf das Oberprechtal. „Das ist ein Platz, den nicht viele kennen“, freute sich Ilse Behrendt, dass ihre Wahl so gut ankam. Bei der Zubereitung des Mittagsmenüs wurde sie von Liane Dold vom Schanzenberg unterstützt.

Für den Burgundertopf setzte Liane Dold das Rindfleisch der eigenen Tierherde ein und unterstrich damit die regionale Bedeutung. Auf der Holzeck schließlich präsentierten Behrendts den Wanderfreunden eine Kaffeerast mit frischem Hefezopf.

Nicht nur Touristen melden sich zu den zahlreichen Genusswanderungen an, auch Einheimische nutzen das in der ganzen Region einmalige Angebot gerne und klinken sich ein. Ilse und Wolfgang Behrendt sowie Ingrid Schyle sind von diesem Trend sehr angetan. Es ergeben sich fruchtbare Gespräche und die Authentizität der gemeinsamen Zeit gewinnt dadurch. Bei dieser Wanderausgabe war Ingrid Schyle mit zwölf Wanderfreunden unterwegs. Für sie eine ideale Konstellation. „Wenn das deutlich mehr Personen sind, verliert es sich“, erklärte sie. In einer überschaubaren Gruppe seien Kontakte und der Gedankenaustausch viel intensiver.