Das Projekt „Flinke Füchse – Schule macht Bewegung“ hatte seinen Abschluss in der Schonacher Sporthalle. Dorthin hatte die beteiligte Krankenkasse die Erst- und Zweitklässler mitsamt deren Eltern eingeladen.

Die Schüler hatten bereits zehn Schulstunden mit Physiotherapeutin und Trainerin Ines Liermann verbracht. Dabei konnten die Kinder durch verschiedene Thementage spielerisch die einzelnen koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Rhythmus oder Orientierungsfähigkeit verbessern.

Beim Überqueren der Bank ist vor allem das Gleichgewicht gefragt. Bild: Benita Hansmann
Beim Überqueren der Bank ist vor allem das Gleichgewicht gefragt. Bild: Benita Hansmann | Bild: Benita Hansmann

„Bei vielen Schülern sah man, dass sie sich in heimischen Sportvereinen viel bewegen und schon einiges können“, lobte die Physiotherapeutin. Dabei stand vor allem eines im Vordergrund: „Wir wollen den Kindern Spaß an der Bewegung vermitteln und dies auch fördern“, sagte Liermann.

Bereits zum zweiten Mal fand die Aktion, die unter dem Präventionsauftrag der Krankenkasse steht, in Kooperation mit der Grundschule der Dom-Clemente-Schule Schonach statt.

Um das Erlernte zeigen zu können, waren am letzten Termintag die Eltern und die Großeltern eingeladen. Aufgewärmt haben sich die Kinder mit dem Klatsch- und Stampf-Lied, das als Anfangsritual in die Stunden eingeführt worden war.

Gut gemeistert: der Sprung vom Trampolin auf einen Kasten. Bild: Benita Hansmann
Gut gemeistert: der Sprung vom Trampolin auf einen Kasten. Bild: Benita Hansmann | Bild: Benita Hansmann

Anschließend wurde von den Klassen 1A, 1B und 2 ein Geräte-Parcours bewältigt. Die Schüler liefen über wackligen Untergrund, sprangen auf dem Trampolin und meisterten Übungen an der Sprossenwand. Als die flinken Füchse fertig waren, durften auch die Eltern und die Geschwister den Parcours absolvieren. Viele stellten fest, dass das Laufen auf wackligem Untergrund gar nicht so einfach ist, wie es ausschaut, und dass da viel Training dahintersteckt.