Anlass für die Vorbereitungen bot der internationale Alpencup im Skisprung und Nordische Kombination. Schon am frühen Freitagmorgen um 6 Uhr trafen die Helfer ein: Die ersten Trainingssprünge der Athleten standen an.

Doch bevor es losgehen konnte, mussten noch einige Handgriffe erfolgen: Kilometerlange Kabel wurden verlegt, Schnee aus der Schanze und der Loipe geschippt, der lange Aufsprunghang der Schanze durch das Tretkommando präpariert, die Loipe durch Boards und Fähnchen markiert und es wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft: Das Streckenteam beim Aufbau für die insgesamt vier Wettbewerbe der Nordischen Kombinierer.
Sitzt, passt, wackelt und hat Luft: Das Streckenteam beim Aufbau für die insgesamt vier Wettbewerbe der Nordischen Kombinierer. | Bild: Benita Hansmann

50 Helfer stemmten den internationalen Nordischen Wettbewerb. 50 Mädchen zeigten am Freitagabend ihr Können auf der Langenwaldschanze – darunter 17 Nordische Kombiniererinnen und Lokalmatadorin Anna Jäkle. Ebenfalls am Start waren Jonas Jäkle und Rafael Fischer vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg in einem 80 Mann großen Starterfeld der Kombinierer.

Besonders durch die zwei zweiten Plätze von Anna Jäkle wurden die Helfer belohnt. Auch FIS-Coordinator Uwe Mühln, Technical Delegate Daniel Köhler und dessen Assistentin Kristin Löscher waren hellauf begeistert: „Schonach hat sich mal wieder als ein hoch professioneller Veranstalter präsentiert. Die Schanze war ein Traum und die Strecke trotz Sturm perfekt präpariert.“

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Spätestens zum FIS Weltcup der Nordischen Kombination am 16. und 17. März dürfen die Schonacher wieder zeigen, wozu sie in der Lage sind. Denn „man spürt, dass hier das Herz für die Nordische Kombination schlägt“, so FIS-Coordinator Mühln.