Von allen Seiten strömten die Besucher zum Pfarrfest im Schatten der Urbanskirche in Schonach. Es war ein Kunststück, noch einen freien Parkplatz zu finden. Hunderte von Gästen ließen sich das Mittagessen schmecken, das vom Küchenteam wie immer schmackhaft zubereitet wurde. Die meisten bestellten Schweinehals mit Kartoffelsalat, der deshalb schon kurz nach 13 Uhr ausverkauft war. Doch es gab ja auch noch Grillwürste, Fleischkäse und Maultaschen, so dass niemand hungern musste.

Urban-Eis und frische Waffeln

Der Stand mit den Eisleckereien war schon vor dem Mittagessen belagert, doch die Eis-Fee Anja Finkbeiner ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit ihrer Familie und der Musikgruppe Kairos verkaufte sie den ganzen Nachmittag Biene-Maja-Eis und Urban-Eis mit Erdbeeren. Die Ministranten hatten einen Stand mit frischen Waffeln aufgebaut, und im Foyer wurden leckere Kuchen und Torten angeboten.

Das könnte Sie auch interessieren

Immer wieder tauchten neue Gäste auf und suchten sich einen Platz unter den Sonnenschirmen oder im großen Saal des Pfarrzentrums. Auch der Schwarzwaldverein, der eine lange Wanderung mit Frühstück in der Vesperstube des Reinertonishofs in Schönwald hinter sich hatte, ließ seine Tour beim Pfarrfest in Schonach gemütlich ausklingen.

Spielring sorgt für Unterhaltung

Nach alter Tradition sorgte der Handharmonika-Spielring für die musikalische Unterhaltung. Vom „Zigeunerlager“ über die „Geburtstags-Polka“ bis hin zu den „Gipfelstürmern“ hatten die Musiker alles in ihrem Repertoire. Zum Abschluss erklang noch als Höhepunkt die „liebe, kleine Schwarzwald-Marie“.

Im Flohmarkt-Zelt freut sich Daniela Schneider (rechts) über das Interesse ihrer kleinen und großen Kunden.
Im Flohmarkt-Zelt freut sich Daniela Schneider (rechts) über das Interesse ihrer kleinen und großen Kunden. | Bild: Maria Kienzler

Die neunjährige Nele Palmer war mit ihrer elfjährigen Freundin Anne Kramer mit einem Schätzspiel unterwegs. „Wie viele Bonbons sind in diesem Glas“, fragten sie die potentiellen Gewinner an den Tischen. Pro Schätzzahl erhielten die beiden Mädchen 50 Cent und versprachen, dass die glücklichen Gewinner benachrichtigt werden.