Bei der Diskussion zum Projektbeschluss wurde auch eine zusätzliche Verbreiterung der Einfahrt unterhalb des Spielplatzes und auf dem Grundstück Schmetzer angesprochen. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, die Baukosten dafür zu ermitteln. Ortsbaumeister Ansgar Paul legte diese nun im Gemeinderat vor.

Asphalt empfehlenswert

Demnach würde sich die Gesamtsumme zur Verbreiterung auf rund 17 000 Euro belaufen. Seiner Ansicht nach wäre eine Asphaltierung aufgrund der Grundstücksverhältnisse empfehlenswert, dafür müsste allerdings noch einmal ein ähnlich hoher Betrag in die Hand genommen werden. Sollten die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Aushub für die Erweiterung des Parkplatzes ausgeführt werden, könnte man rund 2000 Euro Baustelleneinrichtungskosten einsparen.

Nur ein Provisorium

Insgesamt, so gab Paul allerdings zu bedenken, sei die Verbreiterung wieder nur ein Provisorium, eine funktionierende Straßenentwässerung sei nicht vorhanden, was bei starken Regenfällen zu Problemen führen könnte. Im Zuge eines eventuellen Straßenausbaus müssten auch die Asphaltierung und die Hangsicherung wieder abgerissen werden.

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Die Verwaltung, so Paul, kam daher zu dem Ergebnis, dass die zusätzliche Verbreiterung nicht umgesetzt werden sollte, zumal nun ja auch im hinteren Parkplatzbereich weitere Parkflächen geschaffen wurden. Bürgermeister Jörg Frey befürchtet zudem, die verbreiterte Fläche würde dann als Parkplatz missbraucht. Silke Burger (CDU) sprach sich ebenfalls gegen die Verbreiterung aus: „Lassen Sie uns erst mal sehen, was die Ausweitung der Parkplätze bringt.“

Erschließungspflichtig

Thomas Strunskus (CDU) wollte wissen, ob denn der angesprochene Ausbau der Straße geplant sei. Laut Frey sei das schon lange im Gespräch. Ein Ausbau sei allerdings erschließungspflichtig, und da die Gemeinde mit dem Kindergarten ebenfalls Anlieger sei, kämen da wohl höhere Kosten auf die Gemeinde Schonach zu. Zudem plane man, die Straße weiter, bis zur neuen Bergstraße, auszubauen. „Und das wird sicherlich kommen““ prophezeite Frey.

Wasserproblem lösbar

Herbert Rombach (CDU) sah die Verbreiterung der Straße als Konsequenz der Ausweitung der Parkplätze. Probleme mit Oberflächenwasser für die Anlieger sah er als lösbar an, indem das Gefälle Richtung Berg gerichtet und dann das Wasser abgeleitet werde.

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Nachdem auch Lukas Spath (FWV) und Gerhard Kienzler (OGL) sich ebenfalls gegen einen Ausbau ausgesprochen hatten, wurde dieser bei der Gegenstimme Herbert Rombachs dann auch abgelehnt.