Eigentlich sollte die Wintersportveranstaltung bereits am 28. Dezember, stattfinden. Doch da fiel sie dem deutschlandweiten Schneemangel zum Opfer, wie so viele Veranstaltungen in diesem Winter. Die Rede ist vom Georg-Thoma-Pokalspringen und der dazugehörenden Nordischen Kombination. „Es ist uns gelungen, die beiden Jugendschanzen sprungbereit zu machen“, hatte dann vor einigen Tagen der Schönwälder Schanzenchef Dominik Kaltenbach verkündet. So wollte der Skiclub Schonach kurzfristig am Sonntag den GTP-Pokal nachholen.

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Nur kurz vor dem Ende der Meldefristen musste der Kombinationslanglauf dann doch noch abgesagt werden, nachdem es auch im Rothaus Loipenzentrum des Skiclubs Schönwald die letzten Reste des Maschinenschnees weggeregnet hatte. „Da standen Pfützen auf Eisplatten, das macht keinen Sinn so“, stellte Heidi Spitz nach den Regenfällen der Woche fest. Auch GTP-Koordinator Hansjörg Jäkle musste der Absage des Laufes letztendlich zustimmen. So ging nur das Springen bei wechselnden Bedingungen am Vormittag auf den beiden Schülerschanzen K 20 und K 40 über die Bühne – immer wieder setzte dabei leichter Schneefall ein, der den Auslauf stumpf machte.

Da es zwischendurch auch mal recht nass schneit, muss der Auslauf nachgearbeitet werden – per Ski.
Da es zwischendurch auch mal recht nass schneit, muss der Auslauf nachgearbeitet werden – per Ski. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Erfolgreich zeigten sich die Springer des Skiteams Schonach-Rohrhardsberg: Auf der kleineren Schanze schaffte es Julian Schonhardt (Schüler 9), sich mit zwei beherzten Sätzen (16,5 und 18,5 Meter) deutlich vor der Konkurrenz zu platzieren, Teamkollege Maximilian Singler belegte Platz drei. Mailin Herr (Schülerinnen 8/9), als Führende ihrer Altersklasse angetreten, kam mit den Verhältnissen allerdings gar nicht gut zurecht und belegte in ihrer Klasse lediglich Platz vier, ebenso wie die Teamkollegen Stefan Flajsmann bei den Schülern 10 und Tim Schwenteck (Schüler 11). Bei den Schülern 12 schaffte es Christopher Stommer ebenso aufs Treppchen wie Marla Herr und Timo Obergfell in der offenen Klasse (S13 bis S15). Von 77 gemeldeten Startern schafften es 72 in die Wertung. Auf der größeren Schanze konnte sich nur Christopher Stommer mit dem vierten Platz durchsetzen, weitere Springerinnen und Springer aus der Heimmannschaft hatten sich für die
K 40 nicht gemeldet.

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Kein Problem stellte wieder einmal die Organisation der Veranstaltung dar. Von den Helfern an Schanze und Loipe bis hin zu den Männern und Frauen hinter den Kulissen bis hin zum Vesperteam griffen sämtliche Rädchen nahtlos ineinander. Und gegen die Unbilden des Wetters ist schließlich selbst ein ehemaliger Olympiasieger und Weltmeister machtlos.