Zur Terminkalenderbesprechung für das Jahr 2020 trafen sich die Schonacher Vereine und Organisationen im Konferenzsaal im Haus des Gastes. Es sei zwar erst Herbst, stellte Bürgermeister Jörg Frey fest, dennoch wolle man die Termine für das kommende Jahr rechtzeitig festlegen. Frey erinnerte die Teilnehmer daran, dass vom 12. Juni bis 12. Juli die Fußball-EM und vom 24. Juli bis 9. August die olympischen Sommerspiele anstehen.

50. Geburtstag der Geißenmagd

Im kommenden Jahr wird es auch ein kleines Jubiläum geben: Die Schonacher ­Geißenmagd feiert ihren 50. Geburtstag. Am 11. Januar werde man dies, so Zunftmeister Hartmut Burger, im Haus des Gastes mit einer zwanglosen Party feiern.

Sommerpartys jeweils mittwochs

Eine Neuerung regte Bürgermeister Frey für den Kurpark an. Er könne sich dort eine Art After-Work-Party für die Sommermonate vorstellen. Drei, vier Abende von 17 bis 22 Uhr, mit einfachster Bewirtung, Musik vom Plattenteller, eventuell einem Motto. Vielleicht könne man ja auch einen Food-Truck oder ähnliches organisieren. Jeweils mittwochs sollte die Party vor dem Pavillon steigen, dann nämlich hätte „Birgit‘s Bistro“ Ruhetag, somit würde man sich nicht ins Gehege kommen.

Spontane Zusagen von Vereinen

Freys Vorschlag stieß auf Interesse. Bernd Kaltenbach vom Männergesangverein erklärte sich spontan bereit, einen Abend zu übernehmen. „Große Sachen können wir mit unserer Mitgliederstärke nicht mehr stemmen, aber das würde sicherlich gehen.“ Auch Sigfried Burger vom Skiverein Rohrhardsberg (SVR) und Peter Börsig vom Sportschützenverein sagten zu. Man einigte sich auf den 24. Juni (MGV), 8. Juli (Schützenverein) 22. Juli (SVR). Die Uhrzeit wurde auf 17 bis 24 Uhr festgelegt.

Kritik zum Ablauf des Kräutertags

Auf den Kräutertag wollte Frey anschießend zurückblicken und fragte nach Lob und Kritik. Ingrid Schyle vom Förderverein Strohmanufactur lobte das gute Miteinander zwischen den Vereinen während des Kräutertags. „Das hat mir auch der Kräuterregioverein so mitgegeben“, ergänzte Frey. Von deren Seite zeigte man sich ebenfalls beeindruckt von der guten Zusammenarbeit.

Helfer fehlten vor allem beim Abbau

Das wollte Hansjörg Faller vom TV Schonach so nicht ganz stehen lassen. Er kritisierte, dass vor allem beim Abbau nicht mehr viele Helfer anwesend gewesen seien. „Das fand ich nicht so toll.“ Hartmut Burger von der Narrenzunft, die laut Fallers Aussage neben anderen beim Abbau fehlte, hielt dagegen: „Das war so ausgemacht, dass wir nur tags zuvor die Kurparkeröffnung machen und beim Kräutertag raus sind“. Frey erklärte, dass er die Kritik zur Kenntnis genommen habe und man bei künftigen Veranstaltungen wohl anders vorgehen müsse.

Keine Ankündigungsplakate mehr beim Trachtenbrunnen

Der Bürgermeister wies anschließend darauf hin, dass der Bereich beim Trachtenbrunnen umgestaltet werden soll, dort können wohl künftig keine Plakate für Veranstaltungen aufgehängt werden. Allerdings habe man ja beim Anwesen Groote die Plakatwand, „dort kann ab 14 Tage vor Veranstaltung geworben werden“. Bei Interesse sollten sich die Vereine rechtzeitig bei der Verwaltung melden.

Keiner braucht den Flügel

Abschließend ging es noch um den Flügel im Haus des Gastes. Der müsste, so Frey, aufgefrischt werden, das würde allerdings mit 2500 Euro zu Buche schlagen. „Wer braucht den Flügel noch?“, fragte er in die Runde. Keiner, so die Aussage, daher soll der Flügel auch nicht repariert werden.

Weihnachtsmarkt wieder im Freien

Als Mitglied des Einzelhandelsverbands Schonach informierte Bernd Kaltenbach noch darüber, dass es am kommenden 30. November wieder einen Weihnachtsmarkt in Schonach geben soll, allerdings in veränderter Form. Er soll nicht wie bisher im Haus des Gastes stattfinden, sondern wieder als Außenmarkt in der Hauptstraße, ab Moosis Lesecafé. Die Straße soll dafür bis zum Anwesen Groote gesperrt werden. Der Markt ist von 15 Uhr bis 22 Uhr geplant. „Wer noch Interesse an einem Stand hat, sollte sich baldmöglichst melden“, so Kaltenbach.

Das könnte Sie auch interessieren