Mit mehreren Bau-Themen befasste sich der Gemeinderat von Schönwald.

  • Garagenneubau: In der Robert-Schumann-Straße in Schönwald soll eine bestehende Einzelgarage abgerissen werden und eine neue Doppelgarage entstehen. Die Planung widerspricht in einigen Punkten den Vorschriften des Baugebiets „Himmelswiese“, wodurch einige Befreiungen notwendig werden. So liegt die geplante Garage außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche, zudem sollten die Dachneigung ­sowie das Bedachungsmaterial eigentlich dem Hauptgebäude entsprechen – geplant ist aber ein Flachdach. „Wir würden aber wenigstens eine Dachbegrünung vorschreiben“, zeigte Hauptamtsleiter Andreas Herdner in der jüngsten Gemeinderats­sitzung auf. Unter diesen ­Voraussetzungen gab es keine Diskussion über das ­Vorhaben, der Gemeinderat erteilte einstimmig sein Einvernehmen.
  • Neues Wohnhaus: In einer der vorigen Sitzungen wurde die Außenbereichssatzung „Escheck“ beschlossen – und nun legte die Gemeindeverwaltung einen entsprechenden Bauantrag vor. Das geplante Wohnhaus füge sich hinsichtlich Firstrichtung in die Umgebungsbebauung ein, so Herdner. Ob gebaut werden dürfe, liege nach Zustimmung seitens der Kommune nicht mehr in deren Hand, da aufgrund der Lage im Außenbereich zahlreiche Fachbehörden zustimmen müssten. Der Gemeinderat gab dazu einstimmig grünes Licht.
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  • Beschwerde Glasfaser-Ausbau: Ebenfalls aus dem Außenbereich kommt eine Beschwerde: Farnbauer Nikolaus Dold sieht diesen in Sachen Digitalisierung eindeutig benachteiligt. Laut des Chefs des Zweckverbands Breitband im Schwarzwald-Baar-Kreis, Jochen Cabanis, erfolge ein Anschluss seines Hofes frühestens im Jahr 2021. „Viel zu spät“, betonte er. Bürgermeister Christian Wörpel ist sicher, dass man den allernächsten Termin wahrnehmen werde – allerdings sei wegen der neuen Bundesförderung alles etwas verschoben.
  • Kritik an Feldweg-Zustand: Zudem, so Dold, habe man den Feldweg in Richtung Rohrhardsberg kaputt gemacht. Bei der Verlegung der Wasserleitung habe man den Untergrund nicht mehr richtig eingebaut. „Das hätte gewaltige Mehrkosten bedeutet“, hielt ihm der Hauptamtsleiter entgegen. Dann lehne er als zuständiger Schneebahner aber jede Verantwortung ab, sollte er den Weg kaputt machen, machte Dold klar.

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