Erwin Kürner sei der treibende Mann im Hintergrund gewesen, berichteten sowohl Volker Röhl vom Planungsbüro Greiner Ingenieure als auch der Chef Kürners, Ingo Hermann, beim Termin vor Ort.

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Eine solch umfangreiche Straßenbaumaßnahme im Bestand sei eine außergewöhnliche Sache, meinten Röhl wie auch Schönwalds Bürgermeister Christian Wörpel. Da gelte es, mit der Bevölkerung in engem Austausch zu stehen und immer etwas beruhigend auf die Einwohner einzuwirken. Immerhin war es ein recht sensibler Bereich, der betroffen war von der umfangreichen Maßnahme. Es galt, die Franz-Schubert-Straße vollständig zu sanieren, den Gehweg an der Anton-Bruckner-Straße einzurichten und mit Asphaltdeckschicht zu versehen, den Johannes-Kepler-Weg zu sanieren und die Angleichung an die Kreuzung zur Johann-Sebastian-Bach-Straße zu schaffen.

Kosten werden eingehalten

Gerechnet wurde mit einer Bauzeit von etwa 18 Monaten, geschafft hat es die Furtwanger Firma in weniger als der Hälfte der Zeit. Begonnen im April, wurde die Baumaßnahme bereits im November beendet. Dabei wurden auch die geplanten Kosten vollumfänglich eingehalten. Gekostet hat die Gesamtmaßnahme rund 670.000 Euro. In diesem Betrag wurden unter anderem in der Franz-Schubert-Straße 115 Meter Kanal ausgetauscht, alle Hausanschlüsse sowie die Wasserleitungen auf der gesamten Länge erneuert, und auf 70 Metern wurde die Gasleitung samt Hausanschlüssen erneuert.

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Als synergetischer Effekt wurde zugleich das Leerrohr Breitband einschließlich der Hausanschlüsse auf der gesamten Länge verlegt, der Gehweg mit 370 und die Straße mit 1000 Quadratmetern Asphalt belegt sowie Nebenflächen mit 350 Quadratmetern angeglichen. Die Anton-Bruckner-Straße wurde mit 250 Quadratmetern Straße und 90 Quadratmetern Gehweg sowie Angleichungen mit 50 Quadratmetern Asphalt versehen. Im Johannes-Kepler-Weg wurde der Straßenbau mit 710 Quadratmetern ausgeführt und die Gasleitung und die Hausanschlüsse der Wasserleitungen erneuert.

Weitere Projekte

In Schönwald wurden zudem die Bourg-Achard-Straße erneuert und die Straße im Neubaugebiet Sommerberg, der „Schanzenblick“. Die Infrastruktur von Breitband über Nahwärme bis zum Strom wurde dabei vergraben. Wie Bürgermeister Christian Wörpel verriet, soll das nicht alles gewesen sein. Auch im kommenden Jahr soll es weitergehen mit der Runderneuerung so mancher Straße.