Gearbeitet hatte die Gruppe Aktiv für Schönwald (AfS) trotz Corona, jedoch mit angezogener Handbremse, da die Arbeit in größeren Gruppen nicht möglich war. Nun trafen sich die Mitglieder der Initiative erstmals wieder zur monatlichen Besprechung – mit gebührendem Abstand und ohne die sonst übliche herzliche Umarmung.

Zahlreiche Interessenten beim Treffen

Sprecher Manfred Fattler hatte im Vorfeld befürchtet, dass man sich ein wenig voneinander entfernt habe, was die anderen aber so nicht stehen lassen wollten. Die Lage mit Corona bringe halt Einschränkungen mit sich, so die einhellige Meinung. Immerhin: „Die Anzahl der heute erschienenen Mitarbeiter beweist, dass alle an unserer Arbeit interessiert sind“, so Fattler.

Möglichst nie alleine arbeiten

Wegen der teils trotz Corona durchgeführten Arbeiten ließ der Sprecher verlauten, dass man möglichst vermeiden sollte, ganz alleine zu arbeiten. Schon wegen des Versicherungsschutzes durch die Gemeinde sei es wichtig, dass andere zumindest wüssten, wer wo etwas macht. Darüber hinaus: Sollte etwas passieren, sei es besser, wenn jemand dabei sei, um notfalls den Rettungsdienst zu alarmieren. Dies gelte vor allem dann, wenn an anderen Tagen als am Donnerstag gearbeitet werde, was aber eher nicht die Regel sei, wie Marlies Heger einwarf.

Lange Liste mit Projekten

Eine lange Liste hatte der Sprecher vorliegen, die von Bruno Allgaier zusammengestellt worden war und die er selbst um einige Punkte ergänzt hatte. Ganz oben stand die Auffrischung des Regenbogens auf dem Wirtehäusle. Reinigen und gegebenenfalls farblich auffrischen sei da angebracht, so Bruno Allgaier. Das dazu nötige Gerüst stellt Fattler, aufgebaut werden soll es bereits am frühen Donnerstagnachmittag, damit man vielleicht noch am gleichen Tag fertig werden könnte.

Einiges zu tun im Landschaftspark

Eine andere Gruppe, die aus mindestens zwei, besser drei Mitgliedern bestehen sollte, könnte zur gleichen Zeit im Landschaftspark Lampen reinigen und streichen, desgleichen einige Mülleimer. Adalbert Oehler gab die Anregung an Fattler, er solle sich doch etwas überlegen. Viele Leute entsorgten auch Biomüll in die Tonnen, das locke immer wieder auch Tiere an. Die Umgebung der Mülleimer sehe entsprechend aus. Ebenfalls Farbe brauche das Geländer an der Buchs. Auch die Skulptur am Kindergarten sowie die Bäume am Wappenbrunnen brauchen Überarbeitung.

Aktivitäten im Haus Wedo

Im Moment laufen im Haus Wedo die Restaurierungsarbeiten an zwei historischen Skilift-Schildern und den Vorfenstern der Friedhofskapelle. Abgeschlossen sei die Reparatur der Figuren am Sängerbrunnen. Allerdings sei dort auch das Milchhäusle marode, wusste Allgaier.

Wassertretstelle macht Sorgen

Gemeinsam mit Gemeinde und Aquavilla habe man die Wassertretstelle in Augenschein genommen. Nach wie vor warte ein Abflussrohr auf Reparatur, aber auch mit der Rückspülung im Wasserwerk gebe es Probleme. Zu viel stark gekalktes Wasser werde in die Wassertretstelle geleitet, was das Wasser trübe. Man sei dran, so Allgaier. Auch eine Sitzgruppe mit Tisch im Landschaftsgarten steht noch immer auf dem Plan der Gruppe.

Das könnte Sie auch interessieren

Bereits angesprochen hatte man die feuchten Stellen am Gutenrundweg. Hier müsse man mit einer Drainage Abhilfe schaffen. Wegen einer vernünftigen Beschilderung des Wegs nach einer Vorlage, die Manfred Fattler gestaltet hatte, ist Oehler mit Gemeinde, Ferienland und Schwarzwaldverein zugange. Das sei alles andere als leicht, betonte er. Oehler will auch ein Schaufenster im Eschle gestalten, in dem die Arbeit der Gruppe vorgestellt wird.

Marienfigur soll aufgestellt werden

Die Fattlers haben die Marienfigur in Augenschein genommen, die Pfarrer Andreas Treuer aufgestellt haben wolle – „ein nicht allzu tiefes Fundament müsste da reichen, obwohl die Figur rund 170 Zentimeter hoch und entsprechend schwer ist, dazu habe ich mir eine Corten-Stahlplatte als Hintergrund überlegt“, stellte Fattler seine Pläne vor. Er denke auch darüber nach, ob man an der Bruder-Klaus-Kapelle mal wieder tätig werden könne.

Trostlose Anblicke am Parkdeck und am Rathaus

Zudem liegt ihm die Gestaltung des Parkdecks hinter dem Wappenbrunnen am Herzen – da sehe es teils schon trostlos aus. Marlies Heger meinte, die Bepflanzung ums Rathaus sei ebenfalls trostlos, alles von Unkraut überwuchert.

Fattler hatte zudem mit Paul Scherer wegen der Friedhofsmauer gesprochen. Er habe erklärt, dass der Ab- und Wiederaufbau der Trockenmauer problemlos sei – Scherer brauche nur ein, zwei Mann dazu.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €