Der Schönwälder Gemeinderat hat seine jüngste Sitzung in der Richard-Dorer-Schule abgehalten. Einstimmig beschloss das Gremium Ausgaben für den Medienbedarf der Schule. Diese werden mit hohen Mitteln aus dem Digitalpakt von Bund und Land bezuschusst werden.

Klaus Kuhnt vom Kreismedienzentrum und die kommissarische Schulleiterin Silvia Schöne stellten den Medienentwicklungsplan vor. 45.000 Euro soll die Verwirklichung des Medienkonzeptes im Jahr 2021 kosten, im Folgejahr sollen noch einmal etwa 15.000 Euro investiert werden.

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  • Moderne Technik: Grundlage ist dabei die Ausstattung der vier Klassenzimmer mit digitalen Tafeln. Die uralten Tageslichtprojektoren und die kaum noch funktionierenden CD-Abspielgeräte werden ausgemustert. Moderne Medien seien heute alltäglich, perspektivisch sollen sie in qualitativ gutem Umfang eingesetzt werden. „Wir wollen aber das Buch in keiner Weise ersetzen“, sagt Schöne. Neben digitalen Tafeln, die für Aushilfslehrer mit grünen Tafelflügeln versehen werden sollen, werden 68 Convertibles beschafft – kleine Laptops, die sich durch Klappmechanismen auch als Tablet nutzen lassen – zwei Klassensätze plus jeweils drei in jedem Klassenraum. Da die Klassen derzeit recht klein seien, reiche ein Klassensatz, der zweite könne 2021 erworben werden. Neben den Tafeln und den Convertibles sollen Kopfhörer für diese, Dokumenten-Kameras, Musikanlagen mit CD-/DVD-Abspielgeräten, ein netzwerkfähiger Drucker sowie ein Medienwagen beschafft werden.
  • Modernes Lernen: Die Schule will einen qualitativ guten Umgang mit den neuen Medien vermitteln, mit einem Gleichgewicht zwischen dem aktiven Lernen mit Medien sowie dem Lernen über Medien. „Schule soll bei uns zum Lernort und zu einem Ort des Erlebens werden“, so die kommissarische Schulleiterin. Analoges wie auch digitales Lernen solle Hand in Hand gehen und sich ergänzen. Die vorhandenen PCs seien mittlerweile 13 Jahre alt und somit restlos veraltet, wie auch Kämmerer Harald Hafner eingestand. „Wir reden hier nicht über eine Luxuslösung, die Zukunft unserer Schüler sieht halt heute anders aus“, sagte Bürgermeister Christian Wörpel.
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Weiter dachten Jürgen Dieterle (CDU) und Dirk Fehrenbach (FLS): „Wie sieht es mit Breitband und interner Verkabelung aus“, wollten sie wissen. Dies sei bereits im Sanierungskonzept der Schule vorgesehen, so die Antwort. Gleich mehrere Ratsmitglieder interessierten sich dafür, wie es denn bei den neuen Leihgeräten für Schüler aussehe: „Die Geräte sind über die Versicherung der Schule versichert“, wurde ihnen beschieden. Markus Fehrenbach (CDU) interessierte sich für die voraussichtliche Lebenszeit der Geräte. „Die Tafeln sind sehr langlebig und robust, hier geben manche Hersteller Garantien für bis zu acht Jahren. Für die Convertibles rechnen wir rund fünf Jahre“, sagte Kuhnt.

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