Der Fremdenverkehrsbeitrag stand im Fokus der jüngsten Sitzung des Schönwälder Gemeinderats – genauer gesagt, die Vorauszahlungen für das laufende Jahr, die sich anhand der Vorjahreszahlen ergeben. Und 2019 war ein recht ordentliches Jahr für den Schwarzwald-Tourismus. Es kämen derzeit immer wieder Anfragen, weil die Umsätze 2020 teils sehr niedrig seien.

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Nach einstimmigem Beschluss wird nun Harald Hafner in den nächsten Tagen jeden betroffenen Bürger oder Betrieb anschreiben. Dabei wird er sie auf die Möglichkeit hinweisen, die Vorauszahlung zu verschieben.

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Debatte im Gemeinderat

  • Adalbert Oehler (CDU) fand das sinnvoll, eine generelle Kürzung sei eher nicht gerecht. Bürgermeister Christian Wörpel gab ihm dazu Recht. Wer in Not sei, könne das Angebot in Anspruch nehmen, dabei könne man es individuell anpassen.
  • Johannes Göppert (FLS) befand auch, dass für viele Unternehmer die Lage tatsächlich schwierig sei. Vielleicht könne man ja entsprechende Anschreiben verfassen. „Wem es wirklich schlecht geht, den sollte man nicht noch zusätzlich belasten – und im nächsten Jahr kommt ja die umsatzabhängige Abrechnung sowieso“, stellte er in den Raum.
  • Hans-Peter Schwer (SPD) konnte sich auch eher mit einem Anschreiben anfreunden. „Das kann ja keine Unmenge sein“, so seine Annahme. Rund 30 bis 40 Euro an Porto rechne er dafür, so Hafner.
  • Clemens Herrmann (CDU) gab zu bedenken, in einem Schreiben könne besser erläutert werden, wie das funktionieren soll.
  • Dirk Fehrenbach (FLS) plädierte ebenfalls eher für eine schriftliche Benachrichtigung.