Ende Juli konnte der Musikverein Kurkapelle Schönwald das erste Kurkonzert des Jahres unter besonderen Vorzeichen durchführen. Und auch das erst zweite Konzert sollte nicht wesentlich anders aussehen – weit auseinander hatten sich die Musiker aufgestellt.

Großer Abstand als Herausforderung

Direkt vor dem Schwimmbecken standen sie mit reichlich Abstand mit ihren Instrumenten – keine einfache Sache, wie der musikalische Leiter Feiertag erklärte: Man höre sich gegenseitig fast nicht, was das synchrone Musizieren enorm erschwere.

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Endlich mal wieder vor Publikum spielen

Doch die Musiker seien nach langen Pausen glücklich, überhaupt mal wieder gemeinsam auftreten zu können. Ähnlich schwierig wie das Musizieren vor Publikum sei auch das Proben. In der Uhrmacher-Ketterer-Halle reichte das Podium nicht aus, die Musiker benötigten die gesamte Halle.

Dieses Mal spielt das Wetter mit

Nun also erfolgte der erst zweite Auftritt mit Abstandsregeln für die Musiker. Immerhin spielte gegenüber dem ersten Auftritt das Wetter mit. Im Juli hatte Feiertag noch sehr pragmatisch davon gesprochen, dass man bei einsetzendem Regen vorzeitig abbrechen müsse.

Davon konnte an diesem allerletzten Öffnungstag des Bades (allerdings war das Bad selbst bereits seit einer Woche dicht) keine Rede sein. Auch Bürgermeister Christian Wörpel war vor Ort, gemeinsam mit seiner Tochter.

Veranstaltung seht gut besucht

Sehr gut besucht war das Konzert allemal, das ebenso mit moderner wie auch klassischer Blasmusikliteratur aufwartete.Besucher kamen von benachbarten Kapellen, auch zahlreiche Kurgäste hatten sich eingefunden, um die ausgezeichnete Kapelle zu hören. Man darf gespannt sein, ob man die Kurkapelle in diesem Jahr noch zu weiteren Konzerten erleben darf – vor allem, was das beliebte Jahreskonzert am zweiten Weihnachtstag betrifft.

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