Schönwald – Bereits 2019 habe die Gemeinde einen Förderbescheid der Fachförderung in Höhe 180.000 Euro für die Richard-Dorer-Schule erhalten. Eine Zusage zur Förderung aus dem Ausgleichsstock erfolge jedoch, wenn überhaupt, erst im Juli 2020.

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Nachdem eine Förderzusage bereits besteht, sehen weder Bürgermeister Christian Wörpel noch Kämmerer Harald Hafner eine Gefahr darin, bereits anzufangen – das sei in diesem Fall unschädlich, sagten sie im Gemeinderat. Der Beschluss des Gremiums zur Vergabe der Leistungen sowie der Vergabe der Architektenleistungen erfolgte einstimmig.

  • Architekten: Die Sanierung der WC-Anlagen, Akustikdecken im Bereich der Flure im ersten und zweiten Obergeschoss sowie des Treppenhauses und die Digitalisierung stünden zunächst an, die Gewerke wurden jeweils beschränkt ausgeschrieben. Zugleich wurde vorgeschlagen, den Architektenvertrag mit der Architektengemeinschaft Martin Reiber und Christian Kuner abzuschließen – beide haben in der Vergangenheit schon an der Schule beispielsweise den Umbau der Krippe begleitet und hätten ein faires Angebot unterbreitet.
  • Rückbau: Als erstes Gewerk steht der Rückbau der bestehenden Bodenbeläge, der WC-Anlagen jeweils mit Unterbau sowie diverser Durchbrüche von Stahlbetonwänden auf der Tagesordnung, berechnet mit Kosten von knapp 17.000 Euro brutto. Drei Angebote lagen vor, günstigster Bieter war letztlich das Baugeschäft Kammerer aus Nußbach mit einem Angebot von rund 20.138 Euro.
  • Trockenbau: Das zweite Gewerk mit Akustikdecken im Treppenhaus sowie den Fluren der beiden Obergeschosse, verbunden mit Trockenbau- und Malerarbeiten geht ebenfalls nach Triberg. Die Firma Knödler und Spath legte dazu mit 50.867 Euro (Kostenrechnung 51.788 Euro) das günstigste Angebot vor inklusive der nicht brennbaren Akustikelemente. Fliesenleger H+S Fliesen und Platten, ebenfalls aus der benachbarten Wasserfallstadt, legte mit 24.109 Euro das günstigste Angebot vor, veranschlagt waren laut Kostenberechnung 23.357 Euro.
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  • Sanitär: Die kompletten Sanitär- und Lüftungsarbeiten wird die Firma Kempf aus Schonach durchführen, die mit 45.336 Euro (Kostenschätzung 54.347 Euro) ein sehr günstiges Angebot vorlegte. Obwohl jeweils mehrere Firmen angeschrieben wurden, wurden in der Regel zumeist nur zwei Angebote vorgelegt.
  • Elektro: „Freihändig“ vergeben will die Verwaltung die Elektroarbeiten im ersten Bauabschnitt an Elektro Schwer aus Schönwald zum Bruttopreis von 20.269 Euro. Unter anderem sollen der Amok-Alarm und die Lautsprecheranlage vom Hausmeisterraum ins neue Lehrerzimmer verlegt werden, eine Brandmeldeanlage und Brandschottungen vorbereitet werden sowie die Beleuchtungen der Flure und Treppenhäuser installiert werden. Auch die Elektrik für die neuen WC-Anlagen gehört dazu.
  • Amok-Anlage: Kritik kam von Adalbert Oehler (CDU). Er sah die Verlegung der Amok-Anlage kritisch, das Lehrerzimmer sei sicher einer der ersten Orte, wo ein Amokläufer zuschlagen werde. Johannes Göppert (FLS) dagegen sah es als Wahnsinn an, dass man an einer dörflichen Grundschule überhaupt eine solche Anlage installiere. „Ein Restrisiko wird es wohl immer geben“, zeigte der Bürgermeister auf. Installiert sei die Anlage ja schon länger, im Zuge der Sanierung und Digitalisierung werde sie nun nur verlegt.

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