Die Gemeinde Schönwald bietet ihren Bürgern jetzt einen Coronavirus-Antigen-Schnelltest vor Ort an. So ein Bürgertest kann einmal wöchentlich von allen symptomlosen Einwohnern in Anspruch genommen werden. Die Tests wurden, zumindest am Mittwochvormittag, außerordentlich gut angenommen. Es bildeten sich Schlangen, selbst vor dem Eingang des Tagungsraums.

  • Öffnungszeiten: Das Testzentrum im Tagungsraum zwei der Uhrmacher-Ketterer-Halle stehe zunächst jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr und von 17.30 bis 18.30 Uhr sowie jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr zur Verfügung, so Bürgermeister Christian Wörpel. „Bei entsprechender Nachfrage können wir die Testangebote auch erweitern“, verdeutlichte er.
  • Anmeldefrei: Eine vorherige Terminvereinbarung sei zunächst nicht erforderlich. „Vorläufig ist eine Anmeldung noch nicht erforderlich. Wenn wir merken, dass wir überrannt werden, werden wir eventuell auf ein Anmeldesystem umstellen. Aber jetzt schauen wir erst einmal, wie das Ganze anläuft“, betonen Herdner und der Bürgermeister.
  • Verfahren: Die Gemeinde weist darauf hin, dass im Gebäude eine medizinische Maske getragen werden müsse. Wartemöglichkeiten seien vor Ort eingerichtet. Vor dem Test muss ein Erfassungsformular ausgefüllt werden. Dieses kann auch auf der Internetseite der Gemeinde heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden. Alternativ liegen diese im Testzentrum vor Ort aus und können dort ausgefüllt werden.
  • Helfersuche: Die Gemeindeverwaltung sucht weiterhin Bürger, die beim weiteren Ausbau des kommunalen Testzentrums helfen möchten. Medizinische Vorkenntnisse seien von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich. Entsprechende Qualifikationen könnten durch kostenlose Schulungen der Gemeinde erworben werden. Interessierte können sich an Hauptamtsleiter Andreas Herdner wenden: 07722/ 86 08 23 oder andreas.herdner@schoenwald.de.
  • Kinder: In den Schulen und im Kindergarten setzt die Gemeinde seit mehr als einer Woche auf die Lolli-Tests, die zwar relativ zuverlässig seien, jedoch komme es mitunter zu „falsch positiven“ Tests, was wegen der dann folgenden Quarantäne-Anordnung und dem womöglich schnellen Widerruf zu so manchen unverständlichen Reaktionen seitens Betroffener führe, so Wörpel.