Auch in diesem Jahr gibt es am 1. Mai – zum nunmehr vierten Mal in Folge – kein Maibaumstellen durch den Heimatverein Schönwald, wie dessen Vorsitzender Alexander Zimmermann im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilte. Eigentlich war es lange Zeit Tradition, denn seit vielen Jahren wird in Schönwald ein Maibaum gestellt. Und er gilt in weitem Umkreis als der größte und schönste Maibaum mit rund 19 Metern Höhe und 2,5 Tonnen Gewicht, dazu mit etwa 30 Zentimetern Stammdurchmesser. Er ist ein echtes Prachtexemplar.

Ein Prachtexemplar

Geschmückt wird das gute Stück zum einen mit dem berühmten Kranz und umlaufendem Reisig, vor allem aber ist der Baum mit Schildern der ortsansässigen Handwerksberufe versehen. Seit vielen Jahren stellt der Heimatverein diesen Baum normalerweise auf, gemeinsam mit der Firma Kaltenbach, einem Holztransporteur aus Vöhrenbach. Dessen Spezialfahrzeug hat einen Kran, der ausreicht, um das schwere Ungetüm in seine Verankerung zu hieven. Unterstützt wird dieser dabei von den Mitarbeitern der Firmen Fattler und Göppert sowie einigen Mitgliedern der Feuerwehr.

Dorfplatz-Umbau

Bereits seit mehreren Jahren fällt das Baumstellen nun aus, zunächst wegen des Umbaus des einstigen Wehrle-Areals zu einem zentralen Dorfplatz, nun aber geschuldet einem Virus. „Es tut uns in der Seele weh – wir hoffen aber darauf, im nächsten Jahr endlich wieder einen Maibaum stellen zu können“, so Alexander Zimmermann.