Die Corona-Krise macht dem Sozialen und Kulturellen Treffpunkt Schönwald (SKT) zu schaffen. Vor drei Jahren wurde der Verein ins Leben gerufen. Treffpunkt für die Mitglieder und ihre Gäste ist der einstige Atomladen im „Eschle“.

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  • Besucherzahlen: „Wir sind froh darüber, dass uns die Besitzerin mit der Pacht in dieser harten Zeit entgegen gekommen ist. Wir haben laufende Kosten und in den letzten Monaten keinerlei Einkommen. Jetzt, da wir wieder öffnen dürfen, ist der Besuch doch recht verhalten“, sagt die Vorsitzende Monika Maaß. Sie würde sich, wie ihre Vorstandskollegen, deutlich mehr Zuspruch wünschen. „Vielleicht meinen viele, dass man Mitglied sein muss, um unsere Veranstaltungen zu besuchen. Dem muss ich widersprechen. Bei uns ist jeder Gast willkommen, jeder darf hereinkommen“, sagt ihr Stellvertreter Erich Kaufmann.
  • Mitglieder-Schwund: Durch Wegzug, Krankheit oder Tod seien in den vergangenen Monaten etliche ehrenamtliche Helfer ausgefallen. Zwar gebe es noch immer ein tolles Team, doch man würde sich über Helfer freuen. „Wir hätten noch viele tolle Ideen in der Schublade, doch uns gehen die Leute aus“, räumte Regina Aippersbach ein.
  • Auftritte: Viele Veranstaltungen kennzeichnen normalerweise die Arbeit des SKT. In diesem Jahr wird es eine einzige geben und die wird nicht im „Eschle“ stattfinden. Nach dem Erfolg im Februar wird am 4. Dezember erneut das Kabarett-Duo „Zu Zweit“ mit Tina Häussermann und Fabian Schläper in Schönwald einfinden, um dann in der Uhrmacher-Ketterer-Halle sein neues Programm „Die wilden 13“ zu spielen.
  • Führungen: Nach dem ersten Rundgang durch den Ort mit mehr als 20 Teilnehmern wollen die Macher im September und Oktober jeweils einen weiteren über „Häuser und ihre Geschichten“ anbieten.
  • Kunstausstellungen: Derzeit sind ausgewählte Werke des Schwarzwaldmalers Johannes Papa zu sehen, am Freitag, 11. September, um 19.30 Uhr wird Wolfgang Hehl über den Künstler referieren, dessen Werke man noch bis zum 20. September bewundern kann. Schon am 25. September um 18 Uhr ist die Vernissage des nächsten Künstlers – der Gütenbacher Landschaftsmaler Bernhard Scherzinger aus dem Hübschental stellt bis zum Jahresende seine Bilder hier aus. Im Januar folgen dann Bilder des Schweizer Künstlers Günther Lang – der St. Gallener hat eine Zweitwohnung im „Hirschen“.
  • Angebote: Initiatorin Isabel Schilli zieht aus Schönwald weg – das Stricken für die Tafel findet aber weiterhin statt. Seit dem 4. September gibt es ein neues Angebot: Den Leseclub, der ebenfalls nicht nur für Mitglieder gedacht ist. Interessierte treffen sich zum Lesen und zum Austausch. Das Ganze soll alle zwei Monate an jedem ersten Freitag stattfinden. „Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt“, versicherten die Vorstandsmitglieder. Ein Angebot für ältere Menschen hat Erich Kaufmann parat: Wer gerne in Sachen Microsoft Excel und Word Grundlagen erlernen will, dürfe sich gerne bei ihm melden.
  • Theatergruppe: Waltraud Kaufmann und Regina Aippersbach haben einen Traum, der sicherlich noch wachsen müsse. „Wir würden gerne eine Laien-Theatergruppe ins Leben rufen, Interessierte dürfen sich gerne bei uns melden, auch solche, die gleich eine gute Idee mitbringen“, sagen sie.
  • Schaufenster: Im „Eschle“ gibt es noch ein freies Schaufenster. Zwei sind bereits vom Kindergarten belegt – der stellt hier seine Schätze aus, da die Volksbank dazu nicht mehr zur Verfügung steht. Ein weiteres belegt „Aktiv für Schönwald“ (AfS). „Wir könnten uns für das vierte Fenster einen Verein vorstellen, der hier beispielsweise seine Jugendarbeit vorstellen will“, nannte Monika Maaß mögliche Kandidaten.

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