Der Gemeinderat Schönwald hat die Richard-Dorer-Schule besichtigt. Die neue Toilettenanlage für die Schüler sowie die Planung für die künftige Außenanlage der Schule standen auf der Tagesordnung der Sitzung. Der Gemeinderat sprach sich im Anschluss einstimmig für die vorgelegte Planung aus.

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  • Toiletten: Handwaschbecken und Urinale gibt es in verschiedenen Höhen auf der neuen Toilette der Schüler. Die Schülerinnen erhielten ebenfalls abgestufte Handwaschbecken, alles richtig schick und freundlich gestaltet in Keramik. Noch nicht ganz fertig ist dagegen der neue zweite Fluchtweg.
  • Außenbereich: Noch gar nicht begonnen ist zudem der Außenbereich, der ebenfalls „endlich optimiert“ wird. Dazu gab Hauptamtsleiter Andreas Herdner einen Einblick in die Planung. Demnach bleibt es bei den drei vorhandenen Ebenen. Für den einen oder anderen zunächst etwas schwer zu verstehen dagegen, dass der Parkplatz nicht mehr direkt angehängt sein wird an den Schulhof. Die untere Treppe wird verschwinden und durch einen Zaun ersetzt. Dazu sollen alle anderen Treppenanlagen schmaler gestaltet werden. Hintergrund sei, wie Herdner und die kommissarische Schulleiterin Silvia Schöne auf Nachfrage von Johannes Göppert (FLS) aufzeigten, dass Treppen in der jetzigen Breite wegen der Unfallverhütungsvorschriften gesichert werden müssten.
  • Ausstattung: Der neue Zugang mit Tor soll auf Höhe des Schuleingangs geschaffen werden, das gesamte Gelände werde eingezäunt, so Herdner. Hier soll auch der eigentliche Pausenhof liegen, eventuell soll hier eine Art Riesenbrettspiel entstehen, bei dem die Schüler selbst die Spielfiguren seien. Die Ebene darunter soll Spielfläche werden, ebenso eine Etage tiefer. Dort allerdings soll künftig alles begrünt sein, mit einer Rampe in Richtung Straße, vorgesehen sind auch eine Kletterwand und ein Seilklettergerüst. Dazu sollen Kletterbalken zur Bewegung animieren. Mehrere Hochbeete sollen das Thema Naturparkschule unterstützen, sie bilden den Abschluss nach unten. Eventuell soll der Zaun zur Straße hin wegen der Steilheit mit einem Handlauf versehen werden.
Noch nicht ganz vollendet ist der künftige zweite Fluchtweg in der Schule.
Noch nicht ganz vollendet ist der künftige zweite Fluchtweg in der Schule. | Bild: Hans-Jürgen Kommert
  • Fahrradständer: Dirk Fehrenbach (FLS) sprach die geplante Fahrradständer-Anlage an: „In welcher Klasse findet die Fahrradprüfung statt – erst danach dürfen Schüler ja mit dem Rad kommen.“ Früh in der vierten Klasse sei das, betonte Silvia Schöne – und danach kämen viele Schulkinder mit dem Rad.
  • Spielgeräte: Fehrenbach wollte auch wissen, wie das mit den Tischtennisplatten sei. Zu seiner Schulzeit seien die immer belagert gewesen. Tatsächlich reiche heute eine Platte, da das Interesse nicht mehr allzu groß sei, so Schöne weiter. Jürgen Dieterle (CDU) wollte wissen, wo die vielen Spielgeräte denn unterkämen – das sei wie zuvor der Technikraum der Schule, erfuhr er.

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