Am Freitag dieser Woche endet in Schönwald die Ferienbetreuung – mehr ist laut Gemeindeverwaltung im Dorf nicht nötig, da der Zusammenhalt ein anderer sei als in Städten.

Nur halb so viele Kinder dabei wie vergangenen Sommer

Seit dem 5. August hatte sich Heike Renner zwei Wochen lang gemeinsam mit der künftigen Studentin Elisa und deren Schwester Franziska Maier um rund zehn Kinder gekümmert – im Vorjahr waren es gut doppelt so viele.

Franziska Maier und ihre Schwester Elisa (zweite und dritte von links) unterstützen Heike Renner bei der Ferienbetreuung, hier beim Basteln von Windrädern aus alten Kunststoff-Schnellheftern.
Franziska Maier und ihre Schwester Elisa (zweite und dritte von links) unterstützen Heike Renner bei der Ferienbetreuung, hier beim Basteln von Windrädern aus alten Kunststoff-Schnellheftern. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Beginnend um 7.30 Uhr wird im Kindergarten St. Antonius zunächst frei gespielt, um 9 Uhr gib‘s gemeinsames Frühstück. Spielen, sowohl drinnen als auch draußen, Basteln, Wandern oder auch Minigolfspiel standen auf dem Betreuungsplan. Und in der ersten Woche wurde Kistengärten angelegt, indem die Kinder Radieschen und Kräuter in mit Erde gefüllte Kisten einsäen konnten.

Musikinstrumente ausprobiert

Auch ein Besuch im Probenlokal des Musikvereins stand auf dem Plan. Hier konnten die Kinder die verschiedensten Instrumente ausprobieren, danach gab es ein Eis, das Renate Mai spendierte.

Schmackhaftes in der Schulküche

Ein Aufenthalt in der Schulküche war besonders schmackhaft: Gemeinsam wurde Pizza gebacken. Auch das Umweltbewusstsein der Kinder wurde geschärft: „Kunststoff-Upcycling“ stand auf dem Programm, indem aus alten Schnellheftern Windräder hergestellt wurden.

Die Mädchen und Jungen der Kinderferienbetreuung in Schönwald sind mit Heike Renner (rechts) zu Gast bei Paul Fattler und dem Fattlerschen Streichelzoo mit seinen interessanten Tieren.
Die Mädchen und Jungen der Kinderferienbetreuung in Schönwald sind mit Heike Renner (rechts) zu Gast bei Paul Fattler und dem Fattlerschen Streichelzoo mit seinen interessanten Tieren. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Am vergangenen Freitag wurden Franz und Sissy und deren Mitbewohner besucht, und zwar im privaten Streichelzoo der Familie Fattler: Enten, Kaninchen, Zwergziegen sowie die beiden Schwarznasenschafe, die die Namen des berühmten Habsburger Kaiserpaares tragen. Am Ende des Besuchs wurde gegrillt, schon weil der Heimweg bergauf sonst vielleicht zu anstrengend gewesen wäre.

Besuch des Barfußpfades

Für die zweite Woche hatten die drei Betreuerinnen ebenfalls ein anregendes Programm zusammengestellt. Da werden die Kinder ein Baumstämmchen zu einer Figur gestalten, ein Besuch an der Wassertretstelle und dem Barfußpfad sowie im Freibad sind geplant – wenn es nicht zu kühl oder zu nass ist.

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Auch Minigolf stand auf dem Plan, Muffins backen, Obstsalat schneiden, eine Schatzsuche und Bewegungsspiele auf dem Sportplatz oder der Sporthalle sorgten für Kurzweil. Für die Kinder könnten die Ferien daheim gerade so weiter gehen.