Christa Müller begrüßte am Treffpunkt am Rathaus die vielen Gäste – alle waren allerdings nicht gekommen. Sie gab die Laternen aus, die sogleich entzündet wurden. Dann ging es los.

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Über den Kepplerweg erreichte die Gruppe zunächst die Adlerschanzen und später das Pfälzer Eck, wo sie das schöne Kruzifix und den hell leuchtenden Weihnachtsbaum bewunderte.

So war es früher

Vom Pfälzer Eck ging es weiter durch den dunklen Wald zur Schutzhütte im Straßwald. Hier hielt die Führerin eine Überraschung bereit: Eine Geschichte mit dem Titel „Zwischen den Jahren“ zeigte den Gästen, wie das Leben hier früher so war und welche Bräuche und Sitten die Menschen im Schwarzwald pflegten anlässlich der Lostage zwischen Weihnachten und Neujahr.

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Mystisch und wild zeigte sich der dunkle Forst und so war man schon recht bald bei der Katharinenhöhe angelangt. Nun ging es weiter an der Himmelswiese vorbei wieder zurück zur Tourist-Info Schönwald. Trotz der knackigen Kälte waren die Gäste beeindruckt von der wildromantischen Laternenwanderung bei Nacht.

Kälte treibt an

Jonathan war mit vier Jahren der jüngste Wanderer, doch auch fünf- und sechsjährige Kinder waren dabei. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt stellte es sich als gut heraus, wenn man in Bewegung blieb.

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Bei gutem Wetter finden die Laternenwanderungen immer freitags um 18 Uhr statt, sofern genügend Teilnehmer vorhanden sind, erklärte die Naturführerin. „Mit etwas Glück können die Gäste den jungen Nachwuchsspringern beim Training zuschauen“, sagte Müller. Denn Sprung-Trainer Hansjörg Jäkle trainiert immer freitags die kleinen Schwarzwaldadler. „Die Gäste zeigen sich stets sehr interessiert, den jungen Springern zuzuschauen, wenn sie sich waghalsig die steile Anlaufstrecke hinunterstürzen und dann ihren kurzen Flug beginnen“, schilderte die Naturführerin die normalen Begebenheiten.

Die Anmeldung erfolgt über die Tourist-Info Schönwald oder bei allen anderen Tourist-Infos des Ferienlands. Auch Einheimische sind stets willkommen.