Nach einigen Wochen, in denen es auch für die Schönwälder Aktivgruppe (AfS) etwas ruhiger war, wurden nun in der Februar-Zusammenkunft erste Aktivitäten abgesteckt. Sorge bereitet eine „Baustelle“, die eigentlich als abgearbeitet galt. Die Wassertretstelle beim Freibad war eigentlich die erste größere Baustelle der Gruppe und galt schon zwei Mal als fertig. Nun scheint es so zu sein, dass beim Beckenablauf ein Rohr gebrochen ist.

Nur wenige Blätter haben beim Ablassen gereicht, um eine völlige Verstopfung herbeizuführen – wenn dem so wäre, hätte die Gruppe noch einmal so richtig Arbeit. Zudem habe die Wassertretstelle schwer unter den Bauarbeiten im Freibad leiden müssen, da sei etliches an Material im Tretbecken gelandet, wussten Bruno Allgaier und Wolfgang Schubert zu berichten. Dazu soll auch die Treppe hinauf zur Alten Straße ausgebessert werden.

Marode sein soll diese Treppe von der Alten Straße zur Wassertretstelle, auch diese wollen die Aktivisten im frühen Sommer sanieren. Bilder: <sup></sup>Hans-Jürgen Kommert
Marode sein soll diese Treppe von der Alten Straße zur Wassertretstelle, auch diese wollen die Aktivisten im frühen Sommer sanieren. Bilder: Hans-Jürgen Kommert

Weiter gehen soll es an der alten Friedhofskapelle; außen soll nun gestrichen werden, damit auch der frisch aufgetragene Außenputz dieselbe Farbe erhält wie das große Ganze. Rund 150 Stunden hat die Gruppe bereits für die kleine Kapelle investiert, wahrscheinlich kommt noch einmal dieselbe Arbeitszeit dazu, schätzen AfS-Sprecher Manfred Fattler und Bruno Allgaier, denn außen wie innen gibt es noch einiges zu tun.

Als allererste Maßnahme soll aber der Turm wieder vervollständigt werden, wenn es das Wetter zulasse. Ein Raum der Besinnung soll aus der alten Kapelle werden, allerdings müsse dazu der Gemeinderat seine Zustimmung geben, klärte auch Adalbert Oehler auf, der seit langer Zeit mal wieder eine Sitzung besuchte. Dankbar sind die Aktivisten dafür, dass die Gemeinde die Materialkosten in voller Höhe übernimmt. Die Finanzen seien, auch dank einer größeren Spende von Wolfgang Storz, soweit geordnet, dass alle Rechnungen bezahlt werden könnten – Spenden allerdings seien immer gefragt.

„Toll geklappt“ habe der Abbau der Weihnachtsfiguren; nun sollen Anfang März die Ostergruppen aufgebaut werden, zuvor soll aber noch das eine oder andere nachgebessert werden. Nebenbei sollen schon jetzt einige Dinge für den Weihnachtsmarkt geschaffen werden. Ein altes holzgeschnitztes Ortsschild und zwei ebensolche mit Hinweis auf den Skilift sind ebenso in Arbeit; teils ist man sich über den späteren Standort noch nicht ganz einig. Am Wirtehäusle soll der stilisierte Regenbogen gereinigt werden. Zwei Ärgernisse gibt es für die Gruppe: Zum einen ist da am Wirtehäusle noch immer die Informationstafel bezüglich Hotels oder Gaststätten, seit ewigen Zeiten defekt und schon gar nicht aktuell – die soll im Zuge des Breitbandausbaus erneuert werden. Zugleich soll dabei ein Stromanschluss eingebaut werden. Zum zweiten gibt es da noch immer das Geländer am Bachwinkel, das so verrostet ist, dass man sich besser nicht mehr anlehnt – was aber Sache des Regierungspräsidiums sei, weil es an einer Bundesstraße liegt.

Das nächste offizielle Treffen soll am 9. April im einstigen Eschle-Kaufhaus stattfinden. Im März wird ein privates Treffen angestrebt.