Den Schönwälder Gemeinderatsmitgliedern brannten in der jüngsten Gemeinderatssitzung einige Fragen unter den Nägeln.

Bourg-Achard-Straße wird zum Teil asphaltiert

Mit Bauen beschäftigte sich eine Nachfrage von Hans-Peter Schwer (SPD). Man befinde sich mitten im Oktober, in anderen Jahren habe da schon Schnee gelegen. „Wann wird denn die Bourg-Achard-Straße fertig?“, fragte er deshalb die Gemeindeverwaltung. Bürgermeister Christian Wörpel klärte auf, dass wohl in den nächsten Tagen im unteren Bereich asphaltiert werde, den Rest werde man sehen. Ziel sei natürlich, zumindest komplett zu asphaltieren, weil Winterdienst auf Schotter schwer möglich sei. Was allerdings auch witterungsabhängig sei.

Nahwärme soll am Montag starten

Am Montag, 21. Oktober, werde wohl erstmals das Nahwärmenetz in Betrieb gehen, versprach der Bürgermeister.

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Gehweg nicht überall beidseitig

Auf Nachfrage von Adalbert Oehler (CDU) verwies Wörpel darauf, dass der Gehweg bis auf Höhe der Evangelischen Kirche beidseitig geführt werde, ab dort solle er auf der Seite der Schule und Sporthalle einseitig weiterführen, da die Straßenbreite mehr nicht zulasse.

Persönlicheres Gedenken an den Urnengräbern?

Über den Friedhof machte sich Markus Fehrenbach (CDU) Gedanken. Er sei auf Urnenstelen ähnlich wie in Nußbach, Gremmelsbach oder auch St. Georgen angesprochen worden, bei denen das Gedenken an den Verstorbenen direkt an seiner letzten Ruhestätte zu erkennen sei. Die bisherige Lösung verweise nur auf die recht anonyme Urnenwand. Er mache sich zwar eher Gedanken über Baum-Urnengräber, werde aber dranbleiben, versprach Bürgermeister Christian Wörpel.

Blumenwiesen ausweiten

Gedanken über das Thema Blumenwiesen hatte sich Wolfgang Storz (CDU) gemacht: „Wir hinken da etwas hinterher“, befürchtete er. Der Bürgermeister sah gerade um diese Zeit eine gewisse Verwahrlosung angesichts kaum noch vorhandener Blütenpracht – „wir werden aber mit unserem Gärtner Andreas Kaltenbach sprechen“, versprach er.

Zuschuss vom Land fürs WLAN gewonnen

Gratis-WLAN: Jürgen Dieterle (CDU) sprach gebührenfreies WLAN an: Unterkirnach habe für die drahtlose Internet-Datenübertragung an bestimmten Punkten im Ortsbereich Zuschüsse von 15.000 Euro an Land gezogen. „Wir auch“, schmunzelte Bürgermeister Christian Wörpel. Kämmerer Harald Hafner habe in seiner Mittagspause an dieser Verlosung teilgenommen und eben diese 15.000 Euro für Schönwald erhalten – die müssten aber verbaut werden.

Wo sollen die Funk-Spots hinkommen?

Er sehe in erster Linie die neue Ortsmitte und einige Highlights in der Umgebung des Rathauses als wichtig an, so der Bürgermeister zur Standortfrage. „Wir wollen so nah als möglich an den Betrag herankommen, ohne ihn zu überschreiten“, versprach er – was allerdings voraussetze, dass bald mit dem Breitbandausbau begonnen werde.

Auslichten des Dorfbaches

Der Dorfbach mache ihm Sorgen, stellte Johannes Fattler (FLS) fest. Schon lange sollte der ausgelichtet werden. „Er steht auf der Liste – allerdings nicht ganz oben“, klärte ihn der Bürgermeister auf.

Bauvorhaben genehmigt

Ein kleineres Baugesuch über den Anbau eines Treppenhauses mit Abstellraum in der Robert-Gerwigstraße 3 beschäftigte den Gemeinderat nur kurz – einstimmig wurde das Vorhaben verabschiedet. Schließlich sei positiv zu bewerten, wenn „die Jungen“ im Dorf blieben.

Frage zum Tourismus-Marketing

Als interessierter Bürger fragte Manfred Fattler nach, ob der Gemeinderat über das Thema künftige Mitgliedschaft in der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) informiert worden sei – er habe nicht den Eindruck. Vor allem, wie eine solche Mitgliedschaft seitens der HTG gesehen werde. Doch bereits zweimal seien diese Informationen geflossen, sogar schon in der Uhrmacher-Ketterer-Halle, versicherten ihm Verwaltung wie auch die Ratsmitglieder des bisherigen Gemeinderats.