Am Freitag endet in Schönwald die Ferienbetreuung – mehr sei nicht nötig im Dorf, heißt es. Vom 6. August an hatte sich Heike Renner zwei Wochen lang gemeinsam mit den Schülerinnen Elisa und Franziska Maier um zunächst 23, in der zweiten Woche um 21 Kinder gekümmert.

Spielen, sowohl drinnen als auch draußen, basteln, wandern oder auch Minigolf spielen: Das alles stand auf dem Plan. In der ersten Woche gab es Kräuterlimonade und einen Kräuterquark, von allen gemeinsam zubereitet – mit selbst gesammelten Kräutern. Auch Waffeln wurden gemeinsam gebacken, und gemeinsam wurde dazu Obst für einen Salat geschnippelt.

Waffelteig zubereiten: Da muss man schon mal einen Blick drauf werfen, findet Heike Renner (rechts), die die Ferienbetreuung in Schönwald in diesem Jahr alleine mit zwei Schülerinnen meistert.
Waffelteig zubereiten: Da muss man schon mal einen Blick drauf werfen, findet Heike Renner (rechts), die die Ferienbetreuung in Schönwald in diesem Jahr alleine mit zwei Schülerinnen meistert. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Es sei nicht immer ganz einfach im Kindergarten, hieß es. Da keine Putzfrau anwesend sei, müsse man gemeinsam mit den Kindern jeden Tag wieder „klar Schiff“ machen, was nicht immer auf Begeisterung bei den Kleinen gestoßen sei.

Dafür hätten sie begeistert mit Heike Renner und den beiden Schülerinnen beispielsweise ein Vogel- und ein Futterhäuschen aus Holz und Kork gebastelt oder das einst weit bekannte Spiel „Himmel und Hölle“ gefaltet.

„Das Holz haben wir von Werner Kaltenbach bekommen“, so Renner. Eigentlich war auch ein Besuch an der Wassertretstelle geplant – allein es wurde zwischenzeitlich sehr kühl.

Franziska (links) und Elisa Maier (Mitte) sind Dreh- und Angelpunkt beim Backen von Waffeln. Geduldig zeigen sie den Kindern, wie es geht.
Franziska (links) und Elisa Maier (Mitte) sind Dreh- und Angelpunkt beim Backen von Waffeln. Geduldig zeigen sie den Kindern, wie es geht. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

„Wir waren auch in Renates Lädele, wo es für jeden ein Eis gab“, erzählten die Kinder begeistert. Heike Renner ergänzte, dass dies auch in der zweiten Woche so sei. Für die Kinder könnten die Ferien daheim jedenfalls sicher gerade so weiter gehen, sie hatten sehr viel Spaß bei den verschiedenen Angeboten. Während der gesamten Zeit wurde an Nagelbildern gearbeitet. Zum Abschluss soll es noch eine Schatzsuche geben.