Der Raum fasziniert unheimlich, denn es ist so, als ob man mit einem Schritt über die Türschwelle einen Zeitsprung gemacht hätte – weit weg, in die magische Welt der Kindheit anderer Generationen. Zum ersten Advent haben aktive Mitglieder des SKT-Vereins mit viel Liebe und Aufwand Spielsachen zusammengetragen. Alles Leihgaben von Schönwalds Bürgern und aus der Umgebung.

Alte Puppenhäuser wie dieses erinnern die älteren Besucher an ihre eigene Kindheit.
Alte Puppenhäuser wie dieses erinnern die älteren Besucher an ihre eigene Kindheit. | Bild: Simona Ciubotaru
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Das sind 100 Jahre Geschichte: alte Puppenstuben, manche mit viel Liebe zum Detail selbst gebaut, Puppenmöbel aus den 1920er, 1950er oder 1970er, Puppenschränkchen, vollgestopft mit selbst gestrickten oder genähten miniaturalen Kleidern, zierliche, gehäkelte Püppchen in Wiegen, alte Kinderbücher, Steifftiere, selbst gebaute Holzfahrzeuge für die Buben, eine Sammlung kleiner Plastikautos aus den 1950ern, Kasperlepuppen, Eisenbahnwagen, Fallerhäuschen der ersten Generation und vieles mehr. Gut erhalten, poliert ... wunderschön.

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An der Wand hängt eingerahmt ein Spruch, der einen nicht mehr loslässt: „Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden. Sie werden alt, wenn sie aufhören zu spielen.“ Das Spielzeug berührt zutiefst den Betrachter, denn es bringt die eigene Kindheit wieder in Erinnerung. Wie aus tiefen Gewässern tauchen Bilder auf, Stimmen von geliebten Menschen, die es nicht mehr gibt, Gerüche, glückliche Momente, Ereignisse, Tränen, Lächeln.

Spielzeuge aus der Zeit der Großeltern sind in der Ausstellung im Eschle zu sehen.
Spielzeuge aus der Zeit der Großeltern sind in der Ausstellung im Eschle zu sehen. | Bild: Simona Ciubotaru