Etwas verspätet, aber gerade noch zur rechten Zeit ist der Schnee nun doch gefallen. Was der Natur- und Landschaftsführerin Christa Müller Gelegenheit gab, mit 15 Gästen jüngst zu einer von der Tourist Info veranstalteten Laternenwanderung durch die traumhaft verwandelte Winterlandschaft anzutreten.

Natur- und Landschaftsführerin Christa Müller begrüßte die Gäste und gab die Laternen aus, die auch sogleich entzündet wurden. Dann ging es auch schon los. Über den Kepplerweg erreichte die Gruppe die Adlerschanzen. „Mit etwas Glück können die Gäste den jungen Nachwuchsspringern beim Training zuschauen“, so Müller. Hansjörg Jäkle trainiert hier normalerweise immer die kleinen Schwarzwaldadler, was leider an diesem Tag nicht der Fall war. „Die Gäste zeigen sich stets sehr interessiert, den jungen Springern zuzuschauen, wenn sie sich waghalsig die steile Anlaufstrecke hinunterstürzen und dann ihren kurzen Flug beginnen“, schilderte die Naturführerin die „normalen“ Begebenheiten.

Von den Adlerschanzen ging es weiter zum Pfälzereck und durch den verschneiten Winterwald zur Schutzhütte im Straßwald. Hier zauberte die Gästeführerin eine Überraschung aus dem Rucksack. Glühwein respektive Kinderpunsch vor allem für die Kleinen wärmte die Gäste von innen. Eine Geschichte mit dem Titel „Zwischen den Jahren“ zeigte, wie das Leben hier früher war und welche Bräuche und Sitten die Menschen im Schwarzwald pflegten. Mystisch und romantisch zeigte sich der Winterwald, Tierspuren rechts und links des Weges waren zu erkennen und so war man schon recht bald bei der Katharinenhöhe angelangt.

Nun ging es weiter an der Himmelswiese vorbei wieder zurück. Trotz klirrender Kälte waren die Gäste beeindruckt von der wildromantischen Laternenwanderung bei Nacht.

Bei gutem Wetter finden die Laternenwanderungen immer freitags um 18 Uhr statt, sofern genügend Teilnehmer vorhanden seien, erklärte die Naturführerin. Die Anmeldung erfolgt über die Tourist-Info Schönwald oder bei allen anderen Tourist-Informationen des Ferienlandes. Selbstverständlich seien auch Einheimische stets willkommen, verriet sie.