In eigener Sache hatte die Kommune zwei Vergaben zum Umbau der Ortsmitte. Die Holzbauarbeiten waren beschränkt und außerdem die Schlosserarbeiten ausgeschrieben worden. Zwei Ratsmitglieder nahmen aufgrund von Befangenheit im Zuschauerraum Platz.

Günstigster Bieter bei den Holzarbeiten war die heimische Firma Holzbau Göppert, die brutto 10 061 Euro für die Holzbauarbeiten verlangt, bei der Kostenberechnung war mit 12 126 Euro gerechnet worden. Teurer wird es für die Gemeinde bei den Schlosserarbeiten. Bei einer Kostenberechnung von 55 989 Euro liegt das Angebot der Schönwälder Firma Fattler Design mit ihrem Angebot von 68 884 Euro deutlich höher. Sie war aber dennoch günstigste Bieterin. Beide Gewerke wurden einstimmig zu den genannten Preisen vergeben.

Mit einer Bauvoranfrage kam ein Landwirt aus dem Weißenbach an den Ratstisch. Er will für sich und einen Sohn, der nicht Betriebsführer wird, anstelle eines bereits rückgebauten Leibgedinghauses einen Neubau errichten, der zudem eine Ferienwohnung erhalten soll. Der Hofnachfolger wird in die Betriebsleiterwohnung im Hofgebäude einziehen.

Ein Ratsmitglied sprach die Größe des Neubaues an. Johannes Göppert (FWV) Sagte dazu, dass dies für die Zustimmung der Kommune kein Argument sei. „Das entscheiden bei solchen Bauten andere.“ Die Bauvoranfrage wurde positiv beschieden. Allerdings soll die Gemeinde zwei Einschränkungen vorsehen: Weder die Wohnung des Sohnes noch die Ferienwohnung dürfen anderweitig vermietet werden.

Ebenso einstimmig wurde der Bauantrag eines Ehepaares beurteilt, das ein Gartenhäuschen im Bereich Himmelswiese errichten will. Dabei sei das Häuschen selbst verfahrensfrei, jedoch benötige es zwei Befreiungen. Nebenanlagen seien nur für die Wasser- und Elektrizitätsversorgung oder zur Ableitung des Abwassers zugelassen, zudem seien sie auf nicht überbaubaren Grundstücksflächen nicht zulässig.

Zusätzlich soll im Außenbereich im Tiefenbach eine Grube abgebaut und durch eine neue ersetzt werden, wozu der Rat sein Einvernehmen erteilte.