Zunächst sei es im vergangenen Jahr gar nicht rund gelaufen. Zwar habe man mit der neuen Einsatzkleidung die Grundlage für Erleichterungen im Einsatz gesorgt, doch dafür musste der Ortsverein tief in die Kasse greifen. Zudem hatte man immer wieder Ärger mit der Signalanlage des Fahrzeugs, und zu guter Letzt mussten auch Kupplung und Getriebe getauscht werden, so der Vorsitzende. Kassiererin Anett Bretschneider verkündete in ihrem Bericht ein nach den enormen Ausgaben doch noch zufriedenstellendes Ergebnis.

Bereitschaftsleiter Ralf Schilli zeigte in seinem Bericht auf, dass 2017 über 1385 Stunden Dienst geleistet worden waren. Für vollzähligen Dienstbesuch wurden Karl Rombach, Hubert Schilli und Harald Hafner mit einem Abschleppseil belohnt.

Bei den Wahlen wurde Hubert Schilli im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und Kammerwarts bestätigt. Ebenso bestätigt wurden Anett Bretschneider als Kassiererin und Michael Stilz als stellvertretender Bereitschaftsleiter sowie als Wirtschafter. Birgit Hafner bleibt Kassenprüferin. Neben zwölf männlichen und fünf weiblichen Mitgliedern ist noch ein Bereitschaftsarzt registriert. Darüber hinaus hat der Ortsverein vier Ehrenmitglieder.

Schriftführer Michael Stilz blickte detailliert auf die Aktivitäten im Vereinsjahr zurück, in dem wieder im Zweiwochen-Rhythmus jeweils mittwochs die Dienstabende stattfanden, geleitet von Bereitschaftsleiter Ralf Schilli.

Viele Einsätze an der Loipe im Rothaus-Loipenzentrum forderten die kleine Mannschaft. Die monatlichen Altpapiersammlungen machen einen guten Teil der Finanzierung des Ortsvereins aus. Schrottsammlungen bringen stets gutes Geld in die Kasse. Eine Herausforderung sei die Fasnet gewesen, vor allem der Hexefridig: Die Haupteinsatzzeit war weit nach Mitternacht.

Auch Einsätze an sommerlichen Ereignissen wie Mattenspringen oder der Waterslide-Contest zum Auftakt des Schanzenfestes, die Waldläufe und der Uphill-Run forderten die Mitglieder ebenso wie die Einsätze beim Bike-Marathon oder beim Schwarzwald-Bike-Marathon. Ausdauer sei beim Oktoberfest gefragt gewesen. Erfreulich sei die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die ihren Höhepunkt bei deren Herbsthauptprobe finde.

Der Jahresausklang mit dem Seniorennachmittag im Advent sei bestens angekommen mit so vielen Besuchern wie selten zuvor. Und am 30. Dezember beim Techniksprint sei die Gruppe letztmals im Jahr 2017 angetreten – im Loipenzentrum habe das Einsatzjahr begonnen und auch geendet. Der Kreisdelegierte Hubert Schilli gab einen kurzen Blick auf die Zahlen, die er bei der Delegiertenversammlung erfahren hatte. Dazu gab Kreisgeschäftsführer Winfried Baumann eine Erklärung ab. Noch beeindruckender seien die Zahlen, wenn man auch die Einsatzdienste mit ihren zahlreichen Fahrzeugen dazu zähle. Er gab ein Statement zum Thema Luftrettung und neuer Leitstelle ab, die mittlerweile nach kleinen Anlaufproblemen gut funktioniere. Bürgermeister Christian Wörpel würdigte die Aktivitäten der kleinen Truppe und betonte deren Wichtigkeit im Ort. Bei vielen Sportveranstaltungen, vor allem im Winter, sehe man die Mitglieder in Bereitschaft. Daniel Forwig als Vertreter des Nachbarvereins Triberg-Schonach sah in der kleinen Ortsmannschaft eine „super Truppe“, mit der man immer gut zusammenarbeite.