Ein neues Gerätehaus übergab der Vorsitzende des Fördervereins FC 21 Schönwald, Siegfried Lieckfeldt, gemeinsam mit dem Rentnerteam und einigen weiteren Fördervereinsmitgliedern dem Vorsitzenden Sport, Christian Duffner. Rechtzeitig zur Saisoneröffnung steht das Gerätehaus zur Verfügung.

Winterstürme beschädigten Gerätehaus

Der Bau war nötig geworden, da die heftigen Winterstürme das alte Gerätehaus so stark beschädigt hatten, dass es Ende März abgebaut und entsorgt werden musste, so Lieckfeldt. Das Gerätehäuschen ist knapp drei Meter lang, 2,10 Meter breit und 2,25 Meter hoch. „Das sind 14 Kubikmeter umbauter Raum“, rechnete er vor. Felix Thurner und Martin Fehrenbach hatten die Sponsoren gesucht, da die Materialkosten bei 1300 Euro lagen.

„Durch den größeren Platzbedarf und die begrenzten Finanzmittel mussten wir länger suchen und recherchieren, bis wir einen geeigneten Bausatz gefunden hatten“, erzählte der Vorsitzende des Fördervereins.

Aufwändige Montage

Beim Aufbau habe man dann festgestellt, warum dieser Bausatz so günstig war: „Wir mussten praktisch jedes Brett und jede Latte einzeln platzieren und festschrauben, aber durch die aufwändige Montage konnten wir gezielt die Konstruktion an den wichtigsten Stellen verstärken und stabilisieren, sodass das neue Gerätehaus auch dem Winter in Schönwald standhalten sollte“, erzählt Lieckfeldt mit einem Schmunzeln.

Unter der fachlichen Leitung von Zimmermeister Heiner Schätzle habe man alle Herausforderungen bewältigt, allerdings seien rund 125 Arbeitsstunden angefallen.

Die Pflasterarbeiten hatten Horst Riedmüller und Robert Dorer übernommen, die Aufstellung und Montage das Rentnerteam des Fördervereins, das schon vielerlei solcher Herausforderungen gestemmt hatte. Schließlich hatten auch die Trainer Wünsche und Anforderungen an das neue Gerätehaus: Es muss vor allem Platz haben für sämtliches Trainingsmaterial inklusive der aufblasbaren Trainingsdummys, die bisher wie so manch anderes Gerät im Anbau gelagert werden mussten.

Richtfest jetzt nachgeholt

Seit dem 26. Juni hatte das Aufbau-Team das neue Gerätehäuschen bereits für eine eingeschränkte Nutzung frei gegeben. „Da wir während der Montage und Aufstellung des neuen Gerätehauses keine Zeit hatten, wie gewohnt ein Richtfest zu feiern, möchten wir dies heute nachholen“, betonte der Fördervereinsvorsitzende Lieckfeldt. Heiner Schätzle als Zimmermeister war denn auch der Richtige, um den Richtspruch zu sprechen, angestoßen wurde hinterher aber lieber im Vereinsheim.