„Dank des vom Biathlon-Fördervereins im Weißenbach erzeugten Maschinenschnees können wir den Schülerlanglauf wie geplant durchführen“, hieß es seitens des Skiclubs Schönwald für die Veranstaltung kurz vor dem Jahresende. Allerdings konnte nicht, wie geplant, ein Technik-, sondern ein ganz normaler Langlaufsprint in freier (Skating-)Technik gelaufen werden.

Starter Dieter Dold schickt Mika-Luis Fautz auf den 500-Meter-Sprint.
Starter Dieter Dold schickt Mika-Luis Fautz auf den 500-Meter-Sprint. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Bei Kaiserwetter mit rund zehn Grad im Schatten war am Montag um 13 Uhr Start bei der Biathlon-Anlage im Loipenzentrum im Weißenbach. Hier zeigte sich die erste Änderung – der Start erfolgte genau andersherum als sonst, nämlich in Richtung der Schießanlage. Die jungen Läufer zeigten sich erstaunt, dass der Maschinen-Schnee trotz frühlingshafter Temperaturen erfreulich gut hielt – freilich war die Schneedecke doch sehr mager, außerhalb der Asphaltdecke klafften erhebliche Lücken.

Ins Ziel gestürzt ist Milena Pfaff – doch die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes in Gestalt von Ralf Schilli braucht sie dann doch nicht.
Ins Ziel gestürzt ist Milena Pfaff – doch die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes in Gestalt von Ralf Schilli braucht sie dann doch nicht. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Dennoch, auf den beiden präparierten Strecken mit rund 500 und 1000 Metern Länge ließ es sich erstaunlich gut laufen, die Loipe war sehr schnell, wie man rasch feststellen konnte. Für die Mehrzahl der jungen Talente war es der erste Wettbewerb auf Schnee in der noch jungen Saison, daher hatte es mit 187 Meldungen erstaunlich viele Athleten ins Schönwälder Weißenbachtal gezogen – gekommen waren letztlich 177. Wie beinahe schon üblich, sorgten einige aus der jungen Garde aus dem elsässischen Molsheim für Internationalität.

Team hat alles im Griff

Ein gut sortiertes Team um den Wettkampfchef Dominic Fehrenbach hatte alles bestens im Griff, am Start sorgte wie gewohnt der stellvertretende Skiclub-Vorsitzende Dieter Dold dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen auf den Sekundenbruchteil genau starteten. Die Zuschauer wurden bestens auf dem Laufenden gehalten durch Heinz-Jürgen Müller (Jäger). In der Auswertung saßen neben Daniel Kuner (Zeitnahme) und Jan Ijazovic (Computerauswertung) zwei junge Männer, die alles jederzeit im Blick hatten, unterstützt wurden sie von Ursula und Gerhard Dessecker, die wegen dieses Laufs extra aus dem Tal angereist waren. Einer allerdings fehlte: Adolf Wehrle musste wegen einer schweren Erkrankung passen.

Drillinge ganz vorne

Dank einer genialen Organisation waren gegen 15 Uhr, also nach gerade mal zwei Stunden, alle Starter durch, direkt nach dem letzten Läufer im Ziel konnte die Siegerehrung durchgeführt werden. Gewertet wurde zum einen in der Gesamtwertung, zum anderen in den bekannten Altersklassen. Dabei konnten sich auch wieder einige der jungen Läufer aus der Raumschaft auf vorderen Rängen platzieren – einmal mehr auch die Drillinge Jana, Leni und Marie von Manuela und Christof Duffner, die gemeinsam mit Emily Fautz vier Plätze unter den ersten fünf ihres Jahrgangs U13 landeten.