Bereits zum zehnten Mal gab es am Montagabend für Musiker aus der Raumschaft Triberg, denen der Kopf von „de Fasnet“ wehtat, das schon berühmte Raumschafts-Kopfweh-Treffen mit Fasnetmusik bis zum Abwinken. Treffpunkt war in diesem Jahr der „Holzfäller“ in Schönwald, wohin Joachim Müller, Posaunist des Musikvereins Schonach, die Musiker eingeladen hatte. Doch nicht nur Musiker folgten der Einladung, viele Fasnetfreunde kamen dazu und erfreuten sich an den spontanen Einlagen der vielen Musiker aus der gesamten Raumschaft.

Wie immer begrüßte ein bestens aufgelegter Joachim Müller die Musiker aus Schönwald in Reimen. Und zum dritten Mal waren auch Schönwälder dabei – beim Heimspiel sogar deutlich in der Überzahl. Seit dem Jahr 2009 folgen die Musiker dem Aufruf von Müller. Die Idee dahinter ist, mit Musik gegen Kopfweh aus vielen Fasnetveranstaltungen anzugehen – und vielleicht auch gegen einen ausgewachsenen Kater.

Das Treffen dient aber auch der Kameradschaftspflege unter den Musikern. Ohne Noten, dafür mit viel Improvisation, spielten die Musikanten bis tief in die Nacht hinein. Da kam richtig Stimmung auf. Denn zumeist spielten sie beliebte Stücke, die jeder Musiker im Kopf hat. Dabei erwies sich, dass die Älteren deutlich im Vorteil waren. Viele Besucher sangen bekannte Lieder mit – auch wenn es manchmal schwierig war, die Musiker zu übertönen.

„In Furtwangen gibt es den Kopfweh-Fridig, weil dort der Freitag ein wenig Ruhetag ist, bei uns ist am Montag sonst nicht viel los“, nennt der Organisator aus Schonach die Gründe und auch die Wurzeln des Treffens. Der Kopfweh-Mendig habe sich mittlerweile etabliert und es kämen immer mehr Musiker aus der ganzen Raumschaft. „Und auch unser Publikum freut es, wenn wir spielen“, strahlte Müller.