Das Rote Kreuz Schönwald (DRK) hatte zur Hauptversammlung ins „Klosterstüble“ eingeladen. Vorsitzender Harald Hafner begrüßte die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Christian Wörpel und die Gemeinderäte Adalbert Oehler und Hannes Göppert. Man hatte etliche Einsätze zu leisten, wie Hafner vortrug.

Mitglieder stehen immer parat

Er führte als Beispiel den Weihnachtsmarkt an. Dort war man in Sachen Sanitätsdienst unterwegs und bot am eigenen Stand Speisen und Getränke an. „Langweilig wurde uns nie“, beteuerte er lachend. Umso dankbarer war er, dass er sich auf seine Mannschaft verlassen konnte. „Unsere Mitglieder standen immer parat, wenn sie benötigt wurden.“ Hafner dankt den Mitgliedern für ihren Einsatz, ebenso der Gemeinde und den örtlichen Firmen, etwa Holzbau Göppert oder das Klosterstüble, für die Unterstützung.

Umfangreiches Engagement

Schriftführer Michael Stilz hatte in seinem Bericht genau aufgeführt, wo und wann die Rotkreuzler aktiv waren: Skisportveranstaltungen, Fasnacht, Waterslide-Contest, Feste, Schwarzwald-Bike-Marathon, Weihnachtsmarkt oder Seniorennachmittag. Die Altpapier- und Alteisen-Sammlungen kosteten auch viel Zeit, trugen aber zu einem erheblichen Teil zu den Finanzen bei. In den Nachbarorten half das DRK bei Sanitätsdiensten gerne aus. Insgesamt, so Stilz, zählt die Bereitschaft einen Arzt, neun männliche und sechs weibliche Helfer sowie vier Ehrenmitglieder.

Fusion der Kreisverbände Villingen-Schwenningen und Donaueschingen

Hubert Schilli und Harald Hafner berichteten aus dem Kreisverband, vornehmlich zu der geplanten Fusion der Verbände Villingen und Donaueschingen zu einem gemeinsam Kreisverband Schwarzwald-Baar. Dies, so Hafner, sei sicherlich ein richtiger Schritt. Für den Ortsverein wird sich nicht viel ändern. „Wir bleiben ein eigener Ortsverein, und werden dies vorerst auch so beibehalten“, so Hafner.

Gut gewirtschaftet

Kassiererin Anett Bretschneider hatte die Zahlen parat. Laut deren hatte der Ortsverein gut gewirtschaftet, man hatte ein ausgeglichenes Ergebnis.

„Ein tolles Team“

Bereitschaftsführer Ralf Schilli berichtete von 1552 Einsatzstunden, davon verwendete man rund 360 Stunden für Altmaterial-Sammlungen, rund 770 Stunden Ausbildung und rund 300 Stunden Sanitätsdienste. „Wir haben ein tolles Team zusammen, können die Sanitätsdienste im Ort ohne Hilfe von außen leisten“, freute sich Schilli. Im Gegenteil, man werde des öfteren von Nachbarvereinen um Hilfe angefragt, „die wir, sofern das zeitlich geht, auch gerne leisten“.

Bürgermeister Christian Wörpel dankte dem kleinen, sehr regen Verein für seine Tätigkeiten. Schönwald sei stolz auf sein eigenständiges Rotes Kreuz, betonte er.

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