Der Verein der Schwarzwalduhr (VDS) hatte am Mittwoch zur Hauptversammlung im Hotel „Ochsen“ in Schönwald eingeladen. Der Vorsitzende Ingolf Haas ließ das Jahr Revue passieren. Höhepunkt war die Wahl zur Uhr des Jahres.

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Alles in allem sei das Jahr 2019 für die Hersteller und Verkäufer der des Vereines gut verlaufen, resümierte Vorsitzender Ingolf Haas. Die Stückzahlen hatten sich zwar nicht gesteigert, aber man konnte die Verkäufe halten. „Insgesamt ist mir um das Produkt Kuckucksuhr nicht bange“, erklärte Haas.

Wahl auf Hohenzollern-Burg

Höhepunkt des Jahres sei sicherlich die Wahl zur Uhr des Jahres gewesen, die auf der Burg Hohenzollern vollzogen wurde. Knapp 15 000 Stimmen zählte man aus, rund 100 000 Besucher zählte die Burg im Schwäbischen während der Wahlperiode. Die Verwaltung der Hohenzollern-Burg selbst sei, so Haas, ebenfalls begeistert gewesen und hat bereits jetzt eingeladen, die Veranstaltung dort zu wiederholen. Aber das wird wohl noch etwas dauern, die nächsten Veranstaltungsorte stehen schon fest: 2020 wird man in Trossingen sein, 2021 im Technikmuseum in Speyer oder Sinzheim, 2022 bei den Vogstbauernhöfen und 2023 voraussichtlich im Uhrenmuseum in Furtwangen.

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Sinn und Zweck des Vereines sei es, so erinnerte Haas, die Schwarzwalduhr und hier natürlich vordergründig die Kuckucksuhr, besser zu vermarkten. Das sei in den vergangenen Jahren auch sehr gut gelungen – war die Kuckucksuhr früher eher Kitsch steigt sie mittlerweile zum Kultobjekt auf. Sie sei weltweit das Erkennungsmerkmal des Schwarzwaldes.

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Gutes hatte auch Kassierer Andreas Winter zu berichten, denn die Kassen des Vereines sind gut gefüllt. Schonachs Bürgermeister Jörg Frey nahm die Entlastung vor. Er zeigte sich stolz, Bürgermeister der Gemeinde zu sein, in der weltweit wohl am meisten Kuckucksuhren produziert werden und freute sich, dass dieses Produkt sich wieder einer großen Beliebtheit erfreue.

Wunschprojekt

Ingolf Haas ging dann auf ein Wunschprojekt ein. Weltweit sollen Servicestationen eingerichtet werden, in denen Käufer ihre Uhren reparieren lassen können. Losgehen soll es in den USA, wo in Kürze drei Stationen eingerichtet werden. Die Servicestationen sollen VDS-zertifiziert sein. Es werden Richtlinien inklusive Abrechnungsvorgaben erstellt, um es den Anbietern so einfach wie möglich zu machen. „Anfangs werden wir hier wohl finanziell unterstützen, aber das wird sich lohnen“, zeigte er sich sicher. Nach und nach will der Verein dann in den wichtigsten Abnehmerländern weitere Servicestationen einrichten.

Mehr Online-Auftritte für die Uhr

Zum Abschluss der Versammlung diskutierten die Mitglieder noch verschiedene Punkte. Ingolf Haas bekräftigte nochmals wie wichtige eine Zusammenarbeit der Zulieferer, Hersteller und Händler im VDS sei Jürgen Clute forderte, dass man der Kuckucksuhr gemeinsam noch mehr Gesicht geben und vor allem die Online-Auftritte forcieren sollte. Er war der Meinung, dass die Kuckucksuhr nicht nur Schwarzwald sondern viel Mehr sei.

Lieferung bis Weihnachten

Klaus-Stefan Duffner regte an, bei den Werbefilmen, die unter anderem auf der Homepage des Vereins zu finden sind, Untertitel einzufügen. Außerdem appellierte er an die Hersteller, eine sichere Lieferung der Produkte bis möglichst nahe an Weihnachten heran zu gewährleisten.

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