Auch in diesem Monat wurden die Senioren wieder ins katholische Pfarrheim in Schönwald zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Gäste zunächst miteinander ins Gespräch, aber beim anschließenden Programm wurde es dann richtig spannend.

Nach dem Eröffnungslied „Wir sind Senioren“, das die älteren Frauen und Männer nicht ohne Stolz schmetterten, gab Roswitha Rombach vom Leitungsteam das Motto bekannt.

„Ich habe einen Namen“

„Wir wollen uns heute Gedanken machen zum Thema: Ich habe einen Namen“, sagte sie. Da das Ehepaar Mathilde und Jakob Maier nicht zum Treffen kommen konnte, übernahm Angelika Wehrle deren Rolle. Gemeinsam mit Roswitha Rombach moderierte sie den Nachmittag.

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„Unser Vorname macht uns zu einer einmaligen Persönlichkeit“, erfuhren die Senioren. Früher habe es nur germanische Rufnamen gegeben, ab dem achten Jahrhundert standen christliche Namen im Mittelpunkt, und vor 500 Jahren wurden auch französische Vornamen modern.

Von Adam und Eva bis Hildegard von Bingen

Der Bezug zur Bibel fehlte bei dem interessanten Thema nicht, angefangen von Adam, der seiner Frau den Namen Eva (Leben) gab, bis hin zur Aussage Gottes „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir“.

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Danach wurden berühmte Heilige geschildert, die leicht zu erraten waren, wie Elisabeth von Thüringen, Franz von Assisi, Antonius von Padua oder Hildegard von Bingen.

Aber als die Senioren ein Arbeitsblatt zum Ausfüllen bekamen, wurde es schwierig. Aus 20 Worten mit durcheinander gewürfelten Buchstaben sollten jeweils Vornamen gebildet werden. Nach längerem Kopfzerbrechen an den Tischen konnten schließlich alle Namensrätsel gelöst werden.

Verdrehte Buchstaben

So entstand zum Beispiel aus dem Wort Klar der Name Karl, aus Stinker Kerstin, aus Pater Petra, aus Fasten Stefan, aus Amsel Selma, aus Landei Daniel und aus Balgerei Gabriele.

Die beiden Leiterinnen freuten sich über ihr intelligentes Publikum und stimmten zum Abschluss das Lied „Danke für diese Abendstunde“ an, bevor sich die Senioren zufrieden auf den Heimweg machten.