Wenn besondere, hohe Gäste zu Besuch sind, werden diese meist darum gebeten, sich im Goldenen Buch der Gemeinde zu verewigen. So bat auch Schönwalds Bürgermeister Christian Wörpel den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90 / Die Grünen) bei dessen Auftritt in der Uhrmacher-Ketterer-Halle am Montagabend (wir berichteten) darum, sich ins Goldene Buch des Kurorts einzutragen – was dieser gerne tat.

Süßes Dankeschön

Unter den Augen des Bürgermeisters und der Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne) vollzog Hermann den Eintrag, verbunden mit einer Widmung. Als Dank erhielt er eine Schokoladen-Kuckucksuhr – aus bester Fertigung aus dem Schwarzwald.

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Klimawandel immer deutlicher sichtbar

Hermann hatte bei seiner Rede vor zahlreichen Besuchern aus der Region in der Uhrmacher-Ketterer-Halle abschließend betont, dass der Klimawandel immer deutlicher sichtbar werde. Viel zu viel Zeit verstreiche. „Wir sollten uns zusammenraufen und gemeinsam agieren“, so seine Forderung. Man müsse in die Zukunft investieren. Das einzige, was in den vergangenen Jahrzehnten nicht mitgewachsen sei, sei die Bereitschaft, etwas zu tun.

Kritische Fragen an den Minister

Im Anschluss leitete Moderatorin Kordula Kugele die Fragerunde, die durch St. Georgens Bürgermeister Michael Rieger eröffnet wurde: „Wo soll eigentlich der Strom für so viele E-Fahrzeuge herkommen? Die derzeitigen Netze sind nicht für so viele Fahrzeuge ausgelegt. Zudem ist die Öko-Bilanz eines E-Fahrzeugs katastrophal. Für den ÖPNV ist die Bürokratie ein echtes Hemmnis.“

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Viele weitere Fragen wurden Hermann zugetragen, teilweise schon sehr speziell, so dass der Fragesteller teils vertröstet werden musste. Der Minister wirkte bestens vorbereitet. Eine Weisheit in Sachen Bürokratie wurde er auch noch los: „In einer Demokratie entscheidet nicht die Wahrheit, sondern die Mehrheit.“