Gefahr erkannt, Gefahr gebannt hieß es am Sonntagmorgen in Schönwald. Adalbert Oehler hatte eine große Fichte entdeckt, die eine immer bedrohlichere Schräglage zeigte. Der stellvertretende Bürgermeister nahm deshalb mit der Feuerwehr Kontakt auf, die auch schnell vor Ort war.

Viele Wanderer in Fallrichtung unterwegs

„Kaum auszudenken, was passieren könnte, wenn der stattliche Baum bei einer Sturmböe, wie sie ja fast an der Tagesordnung sind, auf den Weg im Landschaftsgarten stürzen würde“, merkt Oehler an. Dieser Weg werde von vielen Einheimischen, Gästen und Wanderern stark frequentiert.

Das Wurzelwerk des Baumes habe sich teilweise schon vom Untergrund gelöst. „Ursache war wohl die starke Feuchtigkeit durch die Schneeschmelze und die heftigen Regenfälle der letzten Tage“, so Oehler.

„Da sind wir doch alle mal wieder froh und dankbar, dass es eine funktionierende Feuerwehr in unserem Ort gibt, welche innerhalb kurzer Zeit mit einem Trupp von vier Mann vor Ort kam und fachmännisch die Gefahr innerhalb weniger Minuten beseitigte.“

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Einsatz für die Mitmenschen

Drei Mann hätten die Wege gesichert und der vierte die Fichte fachmännisch umgesägt. Dabei würdigt Oehler den Einsatz von Kommandant Andreas Faller, Christian Kuner, Harald Schwörer und Robin Winterhalter. „Wieder ein positives Beispiel für das ehrenamtliche Engagement junger Leute für ihre Mitbürger – und das selbst am Sonntagmorgen.“

Erst im Februar war ein kleines französisches Mädchen von einer Dachschneelawine in Schönwald verschüttet worden. „Wir sind alle doch viel sensibler geworden, wenn wir eine Gefahr erkennen, die für Leib und Leben von Menschen böse enden könnte“, sagt Oehler zu dem tragischen Unglücksfall.

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Laut Oehler sei das Mädchen am Wochenende mit seiner Familie wieder mal in Schönwald gewesen. Die Achtjährige habe im Landschaftsgarten erstmals das Fahrradfahren geübt. „Putzmunter, gut gelaunt und fröhlich. Das nehmen wir doch alle freudig zur Kenntnis“, ist Oehler glücklich über die Genesung des Mädchens.