Die Generalversammlung der Narrenzunft der Hirtenbuben Schönwald fand in diesem Jahr im Vesperstüble des Reinertonishofs statt. Über 30 Mitglieder konnte Vorsitzender Christof Kammerer begrüßen.

Da die Fasneteröffnung am 6. Januar nicht ganz so erfolgreich verlaufen sei, will man 2020 neue Wege gehen. „Wenn auf den 6. Januar ein Werktag folgt, müssen am nächsten Tag noch viele arbeiten. Das wollen wir versuchsweise im nächsten Jahr umgehen, indem wir in den 6. Januar hinein feiern, also schon am 5. die Eröffnung begehen“, stellte Kammerer die Neuerung vor.

Positive Rückmeldungen für Narrenblättle

Erneut ein Riesenaufwand sei die Gestaltung des Narrenblättles gewesen. Allein der Erfolg gebe den Machern Recht: „Ich habe nur positive Rückmeldungen erhalten“, so der Narrenchef. Dennoch sei bei der Einreichung der Beiträge fürs Narrenblättle noch Luft nach oben.

Bis auf die Eröffnung könne man mit der Fasnet sehr zufrieden sein. Der Zunftabend, erneut mit einem tollen Programm, sei bis in die Morgenstunden hinein gegangen, auch die auswärtigen Events seien super gewesen. Beim Aufhängen der Fasnetbändel habe erstmals Sebastian Schwer das Erbe von Paul Scherer angetreten. Die Französische Nacht sei auch am neuen Standort positiv verlaufen. Ein Höhepunkt außerhalb der närrischen Saison sei die Wanderung zur Obstbrennerei Ritter in Schönenbach gewesen. Die Jugend verbrachte wieder ein ereignisreiches Wochenende auf dem Heidenschlössle.

Fünf Mitglieder weniger

Kräftig investiert habe man in diesem Jahr: vier neue Jugendmasken habe Holzschnitzer Samuel Kammerer geschaffen. Neue Hogestägge seien erworben worden. Für die Ehrenmitglieder habe der Verein neue Wandmasken beschafft. Geschelle würden nach und nach auf kleinere Glocken umgestellt. Zudem sei die Überarbeitung der Häsordnung geplant. Die Zunft habe erneut fünf Mitglieder verloren. Nunmehr liege man bei 183 Mitgliedern, dazu kämen 18 Kinder und Jugendliche.

Schriftführerin Edith Zahlaus berichtete in ihrem ausführlichen Rückblick von der Teilnahme am Weihnachtsmarkt, am Kegelturnier beim Sommerfest des Musikvereins und beim Jedermannschießen. Die Jugend hatte viel Spaß beim Hüttenwochenende. Außerdem besuchte man Veranstaltungen des Verbands, übernahm Bewirtungen und half bei der Umweltwoche der Gemeinde mit, dazu bewirtete man beim Jahreskonzert des Musikvereins. Auch bei ihr kam die Hauptzeit der Narren nicht zu kurz, die Fasnet mit Umzügen, Narrenabenden bis hin zum Besuch in der Reha-Klinik Katharinenhöhe. Fazit: Die Hirtenbuben waren viel unterwegs.

Kleines Minus in der Kasse

Kassiererin Nicole Willmann berichtete von einem moderaten Kassenminus. Kammerwartin Martina Kammerer von etlichen Holzschuhen, die man nach der Kampagne richten lassen musste. 42 Häser habe sie in der Stube, davon 23 für Kinder.

Wahlen und Ehrungen

Bei den Wahlen wurde die stellvertretende Vorsitzende Barbara Zipfel im Amt bestätigt, ebenso Kassiererin Nicole Willmann und Schriftführerin Edith Zahlaus. Zweiter Oberhirtebue ist weiterhin Ralf Schilli. Martina Kammerer zeichnet auch die nächsten beiden Jahre für die Häskammer verantwortlich. Als Beisitzer wurden Christine Zahlaus und Stefanie Hummel gewählt.

Bei den Ehrungen wurden für närrische 33 Jahre Andrea Duffner, Luzia Duffner, Martina Faller, Barbara Gehring und Irmgard Oehler mit dem Hirtebue-Abzeichen in Gold ausgezeichnet.

Seit 44 Jahren sind Hannelore und Alexander Ganter, Silvia Hettich, Regina Rosenberger, Joachim Rothenberger, Erwin Schwer, Barbara Schwer und Thomas Schwer dem Hirtebue treu – sie erhielten eine große Wand-Larve und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.