Es werde schwieriger, Gaststätten für das Monatstreffen zu finden, stellte der Sprecher der Aktionsgemeinschaft „Aktiv für Schönwald“, Manfred Fattler, am Ende der jüngsten Zusammenkunft im Löwen auf der Escheck fest. Daher werde die nächste Sitzung am 6. Mai um 20 Uhr im Schweizerhaus stattfinden.

Manfred Fattler (links) freut sich sichtlich über das Geschenk von Josef Kirner, eine Strahlenmadonna für die Friedhofskapelle. Bilder: Hans-Jürgen Kommert
Manfred Fattler (links) freut sich sichtlich über das Geschenk von Josef Kirner, eine Strahlenmadonna für die Friedhofskapelle. | Bild: Kommert

Beim jüngsten Treffen gab es viel zu besprechen. Außerdem hatte Josef Kirner, der für die Friedhofskapelle bereits zwei Ölbilder zur Verfügung gestellt hatte, erneut eine Spende gebracht: eine etwa 30 Zentimeter große, so genannte Strahlen-Madonna, gefertigt vor vielen Jahren von der Uhrmacherfamilie Pfaff aus Hinterzarten. In den nächsten Tagen wolle die Aktionsgemeinschaft damit beginnen, die Exponate in der Friedhofskapelle unterzubringen. Eine Übergabe der fertig gestalteten Kapelle an die Gemeinde ist für Samstag, 25. Mai, geplant, was Fattler aber noch mit dem Bürgermeister abklären möchte. Bereits vor einigen Tagen haben die Mitarbeiter die Osterfiguren aufgebaut – bis nach dem 1. Mai sollen sie stehen bleiben.

Arbeit an vielen Stellen im Ort

Noch reichlich Arbeit haben sie in diesem Jahr, obwohl die Kapelle fertig ist. So soll der Regenbogen über dem Wirtehäusle gereinigt werden, einige Lampen im Landschaftspark müssten dringend gestrichen werden. Zwei alte Skilift-Schilder wollen die Mitglieder restaurieren – die waren im „Spitzbergerhof“ gelagert, nun sollten sie wohl im Bauhof liegen. „Und wir müssen dringend das Ehrenmal reinigen“, wurde festgestellt.

Als unglücklich empfindet die Aktionsgemeinschaft die Lage des Hinweisschilds für den Wohnmobilpark direkt vor dem Ehrenmal – hier hätte die Gemeinde etwas mehr Fingerspitzengefühl entwickeln können, so die Ansicht. Die Obstpresse samt Rübenmühle am Rathaus müsse gereinigt werden. Bereits angesprochen war ein zweites Hundertwasser-Motiv für das Buswartehäuschen an der „Inselklause“.

Schwarzwald-Motive sind hintan gestellt

Den Gedanken, die Wartehäuschen auf der Escheck mit Schwarzwald-Motiven aufzuwerten, verwarf man – solange Antonia und Uwe Bünnung die Häuschen in Schuss hielten, soll das unterbleiben. Um den künftigen Raum in der Schule richtig nützen zu können, soll eine Zwischendecke eingezogen werden – was aber erst Sinn mache, wenn die jetzige Heizung ausgebaut ist. Man einigte sich darauf, die benötigten Teile zu beschaffen und einige Wochen vor dem voraussichtlichen Einbau des Nahwärme-Tauschers mit der Montage zu beginnen. Rund fünf Wochen Bauzeit veranschlagt Fattler. Dann könne man auch die Oster- und Weihnachts-Dekoration überholen. Für die will Bruno Allgaier ein Regal bauen – „wir haben eine Menge an Osternestern, die untergebracht werden müssen“, rechtfertigte er diese Maßnahme.

Ruhebänke sind immer ein Thema

In allernächster Zeit wolle man den Wappenbrunnen richten: Gereinigt soll er werden, der Boden soll ausgeglichen und letztendlich sollen die gespendeten Bänke aufgestellt werden. „Ich bleibe dabei, ich will irgendwann in den nächsten Wochen gemeinsam mit meiner Frau eine Ruhebank so gestalten, wie wir es gesehen haben“, verriet Fattler. Er möge dazu eine der Bänke im Landschaftspark nehmen, rieten einige – die seien alle ziemlich desolat. Und zu guter Letzt gelte es, die Wassertretstelle wieder zu richten. Für das Armbecken müsse ein Wasserzulauf eingerichtet und der Ablauf abgedichtet werden. Das Bild an der Wand will Fattler gemeinsam mit Tochter Bianca restaurieren, dazu soll der Barfußpfad ebenso gereinigt und auf Vordermann gebracht werden wie die Treppe.

Französische Nacht steht an

Innerhalb des Wassertretbeckens gelte es zudem, eine Wand neu zu fliesen. Viel Arbeit und wenig Zeit also für die Gruppe. Kurz angesprochen wurde auch die „Französische Nacht“. Im Durchgang zur Praxis Gruner darf die Gruppe ein Zelt aufbauen – wie Theodora Fattler mitteilte, bekommt die Gruppe die beiden Pavillons der Kirchengemeinde. Angedacht ist es, verschiedene französische Leckerereien und Schwarzwälder Spezialitäten auf Holzbrettchen anzubieten.