„Die Französische Nacht 2019 schloss mit einem Defizit für den Gemeindehaushalt von 13 789 Euro“, berichtete Hauptamtsleiter Andreas Herdner im Gemeinderat. „Darin sind die Posten der inneren Verrechnung von Leistungen des Bauhofes und der Gemeindeverwaltung noch nicht eingepreist.“ Im Haushalt waren für die Veranstaltung 20 000 Euro eingestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

„Das ist ein Batzen Geld, aber das ist es uns wert“, bestätigte Bürgermeister Christian Wörpel. Eine Veranstaltung dieser Größe müsse mit solchen Beträgen kalkuliert werden. Die größten Kosten verursachten vor allem das Programm mit 10 343 Euro und die technische Ausstattung mit 2761 Euro. Dazu summierten sich Werbung, Anzeigen, sowie Licht- und Tontechnik mit knapp 10 000 Euro. Weitere kleiner Beträge ließen die Kosten auf 25 500 Euro ansteigen. Auf der Einnahmenseite deckten die Standgebühren 6100 Euro ab, durch Spenden und Sponsoring kamen weitere 5550 Euro dazu.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Französische Nacht bezeichnete Wörpel als einen vollen Erfolg und mit dem Defizit wäre er unterm Strich zufrieden. Gemeinderat Dirk Fehrenbach (FLS) nannte als Ziel für die nächste Französische Nacht 2024, den Verlust so gering wie möglich zu halten. Er regte an, im Vorfeld darüber zu reden. SPD-Gemeinderat Sebastian Duffner brach das Defizit auf 5,60 Euro pro Schönwälder Bürger herunter und Jürgen Dieterle (CDU) sowie Bernd Gehring (FLS) regten bei diesem Betrag die Einführung von Festplaketten an. Dazu brauche es laut Andreas Herdner ein geschlossenes Festgelände – bei der Französischen Nacht in der bewährten Form eher schwierig. Bürgermeister Wörpel sagte zu, für die nächste Veranstaltung frühzeitig das Gespräch mit den Beteiligten zu suchen.