Ein Ausflug nach Schönwald stand auch auf dem Programm bei den Tschernobyl-Kindern, die derzeit in der Region zu Gast sind: Auf Einladung des Fördervereins Biathlon konnten sie die Biathlon-Anlage im Weißenbachtal in Schönwald kennenlernen und sich selbst einmal als Biathlon-Schütze versuchen. Dann ging es für die Besuchergruppe sogar noch weiter ins Schwarzenbachtal zum Reinertonishof.

Mit Lasergewehr die Biathlonscheibe treffen

Unter der fachkundigen Anleitung der Brüder Viktor Kaltenbach aus Vöhrenbach und Siegfried Kaltenbach aus Furtwangen konnten die Kinder zunächst versuchen, die Biathlonscheibe zu treffen. Dabei nutzte Siegfried Kaltenbach dieses Mal das Laser-Gewehr. Dies habe den Vorteil, dass es zum einen noch deutlich ungefährlicher ist als das Schießen mit einem Luftgewehr, und dass zum anderen auch jedes der Kinder sich öfters versuchen kann.

Kinder haben keine Mühe mit den Sportwaffen

Dabei zeigte sich Siegfried Kaltenbach beeindruckt, wie die Kinder perfekt mit diesen Sportwaffen umgehen konnten. Mancher hatte offensichtlich auch schon in einem Schützenverein zu Hause Erfahrung gesammelt. Siegfried Kaltenbach machte deutlich, dass auch die Gemeinde und der Skiclub Schönwald als Besitzer dieser Anlage immer bereit ist, die Einrichtungen für die Tschernobyl-Kinder zur Verfügung zu stellen.

Spaß bei kleinen Wettkämpfen

Auch zwei kleine Wettkämpfe standen auf dem Programm. Hier galt es zu laufen und dann zwischendurch zu schießen. Wie im echten Biathlon-Sport gab es für Fehlschlüsse natürlich eine Strafrunde.

Pommes und Bratwürste begehrt

Anschließend machte sich die ganze Gruppe auf zum Reinertonishof. Die Familie Duffner auf dem Reinertonishof engagiert sich seit Jahren für die Tschernobyl-Kinder und freut sich immer darauf, diese bei einem Mittagessen bewirten zu können. Die hauseigenen Bratwürste und vor allem die Pommes waren bei den Kindern wieder der Renner. Nach einem ersten Zögern begeisterte aber zudem die hauseigene Limonade. Zum Abschluss gab es natürlich noch ein Eis.

Besuch im Museum

Daran anschließend ging es in das Museum im Hofgebäude. Die Kinder waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Marianne Duffner zeigte viel Geduld und freute sich über das Interesse. Allerdings gab es von ihr eine klare Anweisung: „Ihr dürft alles anfassen, aber nichts mitnehmen und nichts fallen lassen!“

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