Es hatte einige Einrichtungen hart getroffen, als Bürgermeister Christian Wörpel im Spätsommer 2018 mitteilte, dass der Spitzbergerhof an der Bundesstraße 500 verkauft sei. Das bedeutete das Aus für die Glassammlung des Musikvereins und auch die Bürgerinitiative Aktiv für Schönwald (AfS) musste sich ein neues Heim suchen. Zwar war der neue Eigentümer relativ tiefenentspannt wegen des Auszugs der verschiedenen Nutzer, doch irgendwann musste auch der Letzte raus.

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Da auch der Bauhof die Gebäude intensiv nutzte, entstand ein echtes Raumproblem – wohin mit dem ganzen Zeug? Dazu hatte Wörpel bereits im September 2018 den Senioren der Gemeinde mitgeteilt, dass es eine Lösung geben wird – am Standort des Bauhofs sollte eine Lagerhalle entstehen.

Vernünftige Lösung

Eine sehr vernünftige Lösung, wie sich herausstellte, der Weg zum Spitzberger war vor allem im Winter doch recht weit. Künftig hat der Bauhof eine zentrale Anlaufstelle. Dort, wo einst die örtliche Kläranlage ihren Platz hatte und in den vergangenen Jahren der Gemeindegärtner seine Gerätschaften lagerte und ein Gewächshaus unterhielt, sollte die große Lagerhalle entstehen.

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Erst relativ spät, im Mai 2019, wurde grünes Licht erteilt – dann aber ging es zügig voran. Die Bauhofmitarbeiter selbst hatten sich des Fundaments und der drei Seitenwände aus Beton angenommen; mit der ortsansässigen Firma Holzbau Göppert ging es ans Gewerk Stahlbauarbeiten, danach an die recht gewaltige Dachkonstruktion, ebenfalls von Göppert ausgeführt.

Dick isoliert

Bereits so gut wie fertig ist dieser Tage die Furtwanger Firma Braun und Heine, die sowohl die Dacheindeckung wie auch die Arbeiten an der Fassade übernommen hat. Dick isoliert, wird es im Inneren recht frostsicher werden. Noch fehlen die großen Rolltore, die von Clemens Herrmann wohl demnächst montiert werden, sobald das Gerüst weitgehend entfernt ist und der Metallbauer die tatsächlichen Maße aufgenommen hat.

Estrich fehlt

Nun kann das Salzsilo ebenso einziehen wie die Maschinen, die derzeit noch im Freien stehen. Und das, obwohl der Boden der Halle noch nicht gänzlich fertig ist, ein Estrich fehlt noch. Bisher ist nur der alte Betonboden der ehemaligen Kläranlage vorhanden, der künftige Betonboden soll wohl, bei anhaltend milden Temperaturen noch im Dezember oder im nächsten Frühjahr eingebracht werden.

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Glücklich sind die Mitarbeiter durchweg, da die umständliche Fahrerei zum Spitzbergerhof entfällt und alles zentral vorhanden ist. „Diese Lösung wäre schon lange die bessere gewesen, wir haben viel Zeit auf der Straße liegen lassen“, sagt auch Kapo Christof Hock.