Was lange währt, soll endlich gut werden. Nach dem Willen der Gemeindeverwaltung soll nun wenigstens der obere Schulhof der Richard Dorer Grundschule Schönwald neu gepflastert werden. Eine Menge des alten Pflasters wurde im Zuge der Verlegung eines Regenwasserkanals für das Baugebiet herausgerissen, zum Anschluss des Hauses an die Nahwärme sowie das Breitband wird noch einmal welches herausgenommen.

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Daher wurde das Ingenieurbüro Greiner beauftragt, die Mehrkosten für einen Komplettaustausch des Pflasters im betroffenen Bereich zu ermitteln – diese lägen bei rund 17 000 Euro netto beim Einsatz von gängigen 20 mal 20 Zentimeter großen Betonpflastersteinen, angeboten von der Baufirma Hermann, die auch die Erschließung des Baugebiets betreibt.

Bemühen um Ausgleichsstock

Diese Mehrkosten seien nicht im Haushalt eingeplant, man könne jedoch auf Mittel zurückgreifen, die für die Schulsanierung eingeplant seien und voraussichtlich nicht abgerufen werden können. Zudem will man sich um Mittel aus dem Ausgleichsstock bemühen. „Ob da etwas kommt, ist aber keinesfalls sicher“, warnte Bürgermeister Christian Wörpel vor.

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Markus Fehrenbach (CDU) sah das allerdings recht gelassen. „Wir schieben dieses Thema seit etlichen Jahren vor uns her. Und wenn wir die Schulsanierung nicht angehen können, verfallen zum Jahresende die eingestellten Mittel“, erkannte er. Adalbert Oehler wie auch Fraktionskollege Clemens Herrmann (CDU) mahnten die Tragfähigkeit des neuen Pflasters an. Dieses sollte wenigstens ausreichend für die Schneeräumung sein und eine gewisse Beständigkeit gegen die Witterungseinflüsse aufweisen, was Bürgermeisters Christian Wörpel bestätigte.

Flicken bringt nichts

Johannes Göppert (FLS) stellte fest, dass zwar die Mittel für die Schulsanierung nicht für die Außenanlagen der Schule gedacht waren, „aber hier nur zu flicken, macht wirklich keinen Sinn“. Dem stimmte Fraktionskollege Johannes Fattler zu. Und auch Hans-Peter Schwer (SPD) empfand es als den richtigen Weg, alles andere mache keinen Sinn.

Einstimmige Entscheidung

Einstimmig beauftragte der Rat die Verwaltung, den vorgeschlagenen Weg zu gehen und dabei die Beantragung der Fördermittel nicht zu vergessen.