Einen großen Schlag gegen die organisierte Wohnungseinbruchskriminalität melden die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizeidirektion Rottweil: Es sei gelungen, drei dringend tatverdächtige Männer zu fassen, die als Wohnungseinbrecher Baden-Württemberg und Hessen unsicher gemacht haben sollen. Die Männer wurden bereits am 9. Februar festgenommen, wie die Behörden am Mittwoch bekannt gaben.

Die umfangreichen Ermittlungen hätten nach einem Wohnungseinbruchsdiebstahl Ende Oktober im Kreis Rottweil begonnen und die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbrüche auf die Spur des Trios geführt. Gegen die 27 und 51 Jahre alten Tatverdächtigen sei Haftbefehl erlassen worden. "Ein weiteres Mitglied der Bande wurde der Ausländerbehörde überstellt. Dem 31 Jahre alten albanischen Staatsangehörigen droht die Abschiebung", heißt es weiter in der Mitteilung.

Die Bande stehe in dringendem Verdacht, von Ende Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 in den Landkreisen Rottweil, dem Ortenaukreis, Freudenstadt, Böblingen, Heilbronn sowie in Hessen insgesamt mindestens vierzehn Wohnungseinbrüche begangen zu haben. "Bei ihren Taten hatten sie es vor allem auf Bargeld und Schmuck abgesehen. Sie verursachten durch ihr brachiales Vorgehen hierbei erhebliche Sachschäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der entstandene Diebstahlsschaden beträgt rund 200 000 Euro", so die Zwischenbilanz der Ermittler.

Federführend bei den Ermittlungen gewesen sei die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch der Kriminalpolizei Rottweil, "der außergewöhnliche Ermittlungserfolg ist jedoch auch auf die intensive und enge Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Böblingen sowie verschiedene Dienststellen im Bundesland Hessen zurückzuführen."