Das Neubauprojekt einer Justizvollzugsanstalt bei Rottweil mit rund 500 Haftplätzen ist jetzt einen wichtigen Schritt vorangekommen. Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs des Landes hat ein Preisgericht aus mehr als 50 eingegangenen Arbeiten von Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Freianlagenplanern 21 grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten ausgewählt. „Diese werden nun in der zweiten Phase des Realisierungswettbewerbs weiter vertieft“, teilte das Justizministerium am Donnerstag mit. Justizminister Guido Wolf (CDU) wird darin zitiert: „Das Projekt kann jetzt endlich Fahrt aufnehmen.“ Das Land wolle, „dass schnellstmöglich mit den konkreten Planungen und dem Bau begonnen wird.“

In der neuen Haftanstalt sollen künftig Strafgefangene aus den Zuständigkeitsbereichen der Landgerichte Rottweil, Hechingen, Konstanz und Waldshut untergebracht werden. Zudem soll die Einrichtung bisherige Gefängnisse etwa in Villingen und Rottweil ersetzen.

Nachdem es jetzt zunächst um die Einbindung des Gefängnisses in die Landschaft und um den Umgang mit der Natur ging, sollen die ausgewählten Konzepte vertieft werden, bevor das Preisgericht im Juni 2018 erneut tagt.