Was etliche Schabenhausener Ortschaftsräte immer wieder in Rage bringt, das ist der vor rund zwei Jahren ausgebaute Geh- und Radweg von der Straße Richtung Klosterhof in Richtung Erdmannsweiler und Fischbach.

Riesenhaufen Pferdemist

Schon Anfang 2019 hatte Ortsvorsteher Alfred Irion geschildert, dass er zwei Tage nach der Fertigstellung auf dem neuen Weg spaziert sei und sich auch schon wieder habe ärgern müssen: Wie in Schabenhausen „halt so üblich“, sei er dabei über einen Riesenhaufen Pferdemist gestolpert. „Ein Unding überall in Schabenhausen“, so Irion.

Einmündungsbereich zugeparkt

Jetzt war es Wilfried Greinus, der in der jüngsten Ortschaftsratssitzung seinen Unmut äußerte. Mit dem Rad komme man da oft schon mal gar nicht auf den Radweg, weil der Einmündungsbereich des Radwegs in der Kurve der Ortsverbindungsstraße zum Klosterhof oftmals mit Autos derart zugeparkt sei, dass ein Durchkommen dort nicht mehr möglich sei.

Geh- und Radweg als Fehlentscheidung

Und nicht mal als Spazierweg sei der Weg zu gebrauchen, überall lägen da wie gesät Äste und Tannenzapfen drauf. Auch der zugesagte Belag sei nicht draufgekommen. In seinen Augen sei die Ausweisung dieses Geh- und Radwegs letztlich eine Fehlentscheidung, da man ihn einfach nicht nutzen könne.

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Bauhof könnte den Weg künftig fegen

Demgegenüber entgegnete Ortsbaumeister Hartmut Stern, dass man eigentlich nie darüber gesprochen habe, dass dies ein offizieller Geh- und Radweg werden soll. Aber wenn darauf bestanden werde, könne der Bauhof den Weg ja auch noch fegen, wenn dies verlangt werde, oder ihn eben nochmals frisch einsanden. Was wiederum umsonst wäre, so konterte Jürgen Staiger. Denn der Winter stehe bekanntlich vor der Tür, und dann komme man mit dem Schneepflug und schiebe den ganzen Sand wieder weg.

Erfreuliches zu Badäcker II

Eine weitaus erfreulichere Mitteilung hatte Bürgermeister Martin Ragg zur Sitzung mitgebracht. Was das geplante Neubaugebiet Badäcker II betrifft, so habe er jetzt definitiv die Zusage, dass die Bauarbeiten zur Erschließung wie geplant über den Winter ausgeschrieben werden können, so dass die Erschließungsarbeiten im Frühjahr dann auch starten können. Der noch fehlenden Satzungsbeschluss werde dem Gemeinderat im Januar, spätestens Anfang Februar nachgereicht.

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Zügig auf Liste der Bauplatzinteressenten setzen lassen

Eine dringliche Frage aus dem Zuhörerkreis war die, ab wann und wie man sich für die geplanten Bauplätze bewerben könne – und wie es mit der Vergabe der Bauplätze dann laufe. Die Frage kam vor dem Hintergrund, dass die Baugebietsplanung ja wahrlich schon eine überdimensionale Zeit gebraucht habe, bis sie jetzt endlich umgesetzt werden konnte.

Dazu empfehle er allen Interessenten, so Ragg, sich im Rathaus auf die Liste der Bauplatzinteressenten setzen zu lassen, sich also schnellstmöglich anzumelden.

Wenn erst einmal mit den Bauarbeiten begonnen wurde, werde dies schwieriger.

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