Dass auf Wendeplatten darf nicht geparkt werden darf, scheint in Niedereschach nach den Worten von Gemeinderat Michael Asal die Autofahrer herzlich wenig zu interessieren. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates kritisierte er, dass es in der Gemeinde üblich sei, dass die Wendeplatten total zugeparkt geparkt würden, und regte deshalb an, dort extra Verbotsschilder anzubringen.

Keine Wendemöglichkeit für Autos mit Hänger mehr

Immer wieder müsse er feststellen, dass Fahrzeuge mit Hänger nicht wenden könnten. Diese müssten dann mit Hänger ganze Straßenzüge rückwärts fahren. Dies könne nicht sein.

Rechtslage eigentlich klipp und klar

Hauptamtsleiter Jürgen Lauer wies darauf hin, dass Parken auf Wendeplatten gesetzlich verboten sei. Seitens der Verkehrsteilnehmer werde stets der riesige Schilderwald kritisiert. Insofern sei es durchaus problematisch, wenn man in Bereichen, in denen die verkehrsrechtlichen Bestimmungen klipp und klar seien, zusätzlich auch noch Verbotsschilder aufstelle.

Bedenken gegen zusätzliche Schilder

Dies würde bedeute im Endeffekt auch bedeuten, dass man beispielsweise in engen Straßen, in denen mit Blick auf die nötige und vorgeschriebene Breite für den Durchgangs- und Rettungsdienstverkehr auch nicht geparkt werden dürfe, ebenfalls zusätzliche Verkehrsschilder aufstellen müsste.

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Verwaltung will sich Gedanken machen

Nichts desto trotz betonte Asal, dass man derartige Missstände wie dem ständigen Parken auf Wendeplatten nicht einfach hinnehmen könne und man müsse etwas dagegen tun. Bürgermeister Martin Ragg erklärte, dass das Thema bei der Verwaltung angekommen sei. Man werde sich Gedanken machen.

Hinweisschilder nutzlos?

Gemeinderätin Regina Rist wies darauf hin, dass Hinweisschilder in Niedereschach nichts brächten, weil nichts passiere, wenn man sich nicht daran halte. Sie könnte sich vorstellen, dass man bei zugeparkten Wendeplatten den entsprechenden Autobesitzern einen Hinweis an die Windschutzscheibe hefte.

Parkplatz am Waldrand wird auch zu unerlaubten Zeiten genutzt

Passend zum Thema Missachtung von Verbots– und Hinweisschildern beklagen sich in Fischbach die für den Jagdbezirk Bubenholz zuständigen Jäger darüber, dass der am Waldrand gelegene Parkplatz beim Römischen Gutshof, der eigentlich nur für Tagesbesucher der Anlage gedacht und nutzbar sei, speziell auch immer wieder von Hundebesitzern angefahren werde, die dann dort ihren vierbeinigen Lieblingen den nötigen Freilauf gewährten. Und dies auch zu Zeiten weit nach 18 Uhr, was vor allem den Jagdbetrieb zusätzlich störe.

Jäger fühlen sich im Stich gelassen

Im Spannungsfeld zwischen den Schäden, die Wildschweine auf landwirtschaftlichen Flächen verursachen, und dem dringenden Wunsch der Landwirte, dass die Jäger durch intensive Bejagung der Schwarzkittel diese reduzieren, um die Schäden auf ein Minimum zu begrenzen, fühlen sich die Jäger im Stich gelassen.

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