Bereits seit vielen Jahren läuft die sehr erfolgreiche Kooperation des zum Familienzentrum Niedereschach gehörenden Kindergartens mit den Bewohnern des Pflegeheimes und des Betreuten Wohnens im Eschachpark. Durch die Corona-Pandemie ist es dem Kindergartenteam und den Kindern jedoch nicht möglich, die Kooperation „Jung und Alt“ mit den Menschen im Eschachpark in gewohnter Form, mit gewöhnlich viel Nähe, aufrecht zu erhalten. Gegenseitige Besuche sind derzeit zum Bedauern aller derzeit nicht möglich.

In kleinen Gruppen, im Bild die Gruppe mit der Erzieherin Marianne Ohnmacht, erfreuten die Kinder die Bewohner im Eschachpark. Bild: ...
In kleinen Gruppen, im Bild die Gruppe mit der Erzieherin Marianne Ohnmacht, erfreuten die Kinder die Bewohner im Eschachpark. Bild: Gerd Jerger

Das Team des Familienzentrums hat sich daher eine neue Art der Begegnung überlegt: Eine Begegnung auf Abstand. Und dies mit Einhaltung der Corona-Richtlinien. Diesbezüglich standen Kindergartenleiterin Katrin Schwager und die Caritas–Betreuerinnen Christine Dreier und Monika Blamberger in einem regen telefonischen Kontakt, um alle geplanten „Begegnungen auf Abstand“ im Vorfeld abzuklären.

Mehr als hundert Fensterdekos gebastelt

Unter anderem bastelten die Kindergartenkinder zusammen mit ihren Erzieherinnen aus Papier mehr als einhundert als adventlicher Fensterschmuck geeignete Papierkerzen für alle Bewohner im Eschachpark. Am Montag fanden die ersten adventlichen Begegnungen auf Abstand statt – und schon von weitem sahen die hoch erfreuten Kinder, dass ihre Papierkerzen tatsächlich an fast allen Fenstern im Eschachpark angebracht waren.

Spaziergänge zu verschiedenen Uhrzeiten

In Form eines Spaziergangs laufen und liefen die Kinder des Familienzentrums zu wechselnden Zeiten in den Eschachpark. Jede Gruppe hat ein anderes Haus zugeteilt bekommen. Diese Spaziergänge verteilen sich auf zwei Tage in der Woche, zu unterschiedlichen Uhrzeiten. So wie bereits am Montag stehen die Kinder dabei mit großem Abstand vor den Balkonen und Fenstern der Bewohner.

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Gemeinsames Singen

Im Vorfeld haben die Kinder die Lieder mit den Erzieherinnen im Familienzentrum geübt, und auch die Bewohner bekamen von Dreier und Blamberger die Liedblätter ausgeteilt. Gemeinsam erklangen so der Jahreszeit entsprechende vorweihnachtliche Lieder im Freien und Alt und Jung zauberten sich so in schweren Zeit gegenseitig ein Lächeln dieser ins Gesicht. Derartige Begegnungen auf Abstand fanden im Übrigen auch schon Mitte November statt. Damals waren es Sankt-Martins-Lieder, nun waren und sind es Advents- und Weihnachtslieder.