Für Fischbach soll 2022 ein besonderes Jahr werden. Der Ausbau des Glasfasernetzes in dem Teilort kann nach langem Warten endlich zügig weitergehen.

Die Förderkriterien waren schuld

Nachdem man viele Jahre auf diesem Gebiet nicht so vorangekommen sei wie erhofft, werde nun der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen, so Bürgermeister Martin Ragg. Dass es zu Verzögerungen gekommen sei, habe auch damit zu tun, dass bestimmte Förderkriterien sich während des laufenden Verfahrens geändert hätten.

Ein Mehrwert für jedes Haus

Was den zweiten Bauabschnitt anbetrifft, rechnet Ragg damit, dass der Spatenstich im Frühjahr 2022 erfolgen könne. Zudem appellierte Ragg an alle Fischbacher, die bereits ein Schreiben in Sachen „Breitbandausbau“ erhalten haben, ihr Gebäude anzuschließen. Es zeige sich immer wieder, wie sehr Nachzügler bestimmte Dinge verzögern. Zudem werde in solchen Fällen der Anschluss sehr viel teurer. Der Glasfaseranschluss bedeute für jedes Haus einen enormen Mehrwert, so Ragg.

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Beim zweiten Bauabschnitt für die Breitbandversorgung werden gemäß den Förderrichtlinien nächst die sogenannten weißen Flecken angeschlossen. Dabei handelt es sich um die Gebäude, die bislang gar nicht oder stark unterversorgt sind. Auf dem Weg dorthin werden alle Gebäude, die links und rechts der Wegstrecke angrenzen, mit angeschlossen, sofern dies die Gebäudeeigentümer beantragen.

Alle bei dem nun geplanten zweiten Bauabschnitt für einen Anschluss in Frage kommenden Gebäudeeigentümer wurden bereits angeschrieben. Die anderen müssen sich gedulden, bis in einem weiteren Bauabschnitt die sogenannten grauen Flecken, also schon jetzt etwas besser versorgte Gebäude und Straßenzüge, angeschlossen werden. Herr des Verfahrens ist nicht die Gemeinde, sondern der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar.

Noch ist nicht klar, wo die Bagger zuerst anrücken

Ortschaftsrat Armin Müller fragte, wo genau der Glasfaserausbau starten wird. Ortsbaumeister Hartmut Stern erklärte, dass das „Startgespräch“ noch nicht stattgefunden habe. Deshalb könne er auch nicht sagen, wo begonnen wird.

Sein Ziel sei es jedoch, nachdem die Gemeinde im Bereich der Sinkinger Straße und Tummelhalde Kanal-und Wasserleitungsarbeiten angehen möchte, dass parallel dazu die Glasfaserarbeiten dort begonnen werden, wo sie mit den Tiefbauarbeiten der Gemeinde und auch den darum liegenden Umleitungsstrecken nicht „kollidieren“.

Fragen zum Breitbandanschluss beantwortet Rathausmitarbeiter Andreas Meyer, Telefon 0 77 28/6 48 22.